...auf dem Dienstweg

Die Verfolgung von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Stadt Berlin 1933 bis 1945

Schriften des Centrum Judaicum Bd. 9

Zügig machten sich die neuen Machthaber im Frühjahr 1933 daran, unerwünschte Bedienstete in der Haupt- sowie den Bezirksverwaltungen und den zahlreichen städtischen Betrieben zu entlassen. Die Stadt Berlin war, als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, der größte Arbeitgeber in der damaligen Reichshauptstadt. Etwa 100.000 Menschen standen in Lohn und Brot der Kommune. Juden, Sozialdemokraten, Kommunisten und andere missliebige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden ‒ quasi auf dem Dienstweg ‒ in ihren Stellungen verfolgt, entlassen oder zwangspensioniert. Für sie und ihre Familien hatte dies oft fatale Folgen. Der NS-Staatskommissar für die Reichshauptstadt, Julius Lippert, dirigierte federführend diese, wie es hieß, „Aufräumarbeiten“, die in Berlin größere Ausmaße annahmen als in anderen Kommunen. „...auf dem Dienstweg“ dokumentiert Einzelschicksale und beschreibt die Personalpolitik der Berliner Stadtverwaltung im nationalsozialistischem Kontext.


Christian Dirks (Hg.), Hermann Simon (Hg.)
...auf dem Dienstweg
Die Verfolgung von Beamten, Angestellten und Arbeitern der Stadt Berlin 1933 bis 1945
Sprache: Deutsch
128 Seiten, Broschur
50 Abbildungen
ISBN: 978-3-941450-24-0
17,90 €

Christian Dirks bei Hentrich & Hentrich

Hermann Simon bei Hentrich & Hentrich