Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum (Hg.)

Bestandsrekonstruktion des Berliner Jüdischen Museums in der Oranienburger Straße

Sprache: Deutsch
184 Seiten, Broschur
469 Abbildungen
ISBN: 978-3-942271-43-1
Erschienen: 2011
18,00 €

Verlorene Kunstwerke kehren nach Berlin zurück

Am 24. Januar 1933 wurde in der Oranienburger Straße 31 das damals umfangreichste und modernste jüdische Museum eröffnet. Nach seiner erzwungenen Schließung im November 1938 verschwand auch seine einzigartige Sammlung.
Das Centrum Judaicum begab sich auf die Suche nach den verlorenen Beständen des Berliner Jüdischen Museums. Mehr als 1000 Werke der bildenden Kunst, Judaica und archäologische Fundstücke konnten identifiziert werden und sind in dieser Bestandsrekonstruktion verzeichnet. Doch sind die meisten von ihnen immer noch verschollen, und so ist die Suche nach der verlorenen Sammlung des Berliner Jüdischen Museums noch lange nicht beendet.

Einzelpreis: € 18,00 / CHF 32,90
Subskriptionspreis mit dem Begleitband: € 35,00 / CHF 59,80

Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

In Anknüpfung an die Tradition der Neuen Synagoge versteht sich die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Ein "Bet-ha-Knesset", eine Synagoge, war immer nicht nur Betstätte, sondern auch Versammlungshaus, Lehr- und Lernstätte. Das Centrum Judaicum hat in diesem Sinne die Aufgabe, die Geschichte der Juden in Berlin und seinem Umfeld aufzuarbeiten. Es will an die Leistungen der jüdischen Bevölkerung erinnern und das Gedenken an die jüdischen Opfer bewahren. Es archiviert die entsprechenden Dokumente, arbeitet sie auf und publiziert sie.
Das Centrum Judaicum ist eine Informationsstelle für jüdisches Leben und sieht sich als Brücke zwischen ost- und westeuropäischem Judentum, indem es jüdische Positionen zu Themen unserer Zeit formuliert.