Raimund Wolfert

Botho Laserstein

Anwalt und Publizist für ein neues Sexualstrafrecht

Sprache: Deutsch
154 Seiten, Klappenbroschur
17 Abbildungen
ISBN: 978-3-95565-382-8
Erschienen: 2020
14,90 €

„1933 unter den Nazis verfolgt und dem Tod entronnen! 1955 unter der Demokratie in den Tod getrieben! Gibt es eine erschütterndere Anklage für diese Zeit, in der wir leben und die man als die ‚humanitäre‘ bezeichnet?“ (Nachruf auf Botho Laserstein)

Der Lebensweg Botho Lasersteins (1901–1955) ist von vielen Brüchen geprägt. Die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland, das Exil in Frankreich und das Versteck in einem Kloster während des Zweiten Weltkriegs markieren äußere Zäsuren. Hinzu kommt ein erhebliches inneres Konfliktpotential Lasersteins. Als Jude konvertierte er 1939 zum Katholizismus. Vom Pazifismus, den er im Berlin der Weimarer Republik vertrat, sagte er sich 1934 los, als er unter Verweis auf Lenin zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten aufrief. Jahre später bezeichnete Rudolf Leonhard den einstigen Weggefährten als „exkommunistischen, exjüdischen Exanwalt“. Die Konstante im Leben Botho Lasersteins war der Kampf um ein neues Sexualstrafrecht, den er als Jurist und Publizist weitgehend isoliert ausfocht.

Mit einem Nachwort von Thomas Botho Hans Husemann-Laserstein

Raimund Wolfert bei Hentrich & Hentrich

  • Die Goldbergs, Raimund Wolfert, Jüdische Kultur und Zeitgeschichte
    Raimund Wolfert
    Die Goldbergs
    Sprache: Deutsch
    90 Seiten, Broschur
    13 Abbildungen
    9,90 €
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