Sarah Rappeport, Andreas Kraß (Hg.), Moshe Sluhovsky (Hg.)

Die Jüdin von Cherut

Roman

Sprache: Deutsch
200 Seiten, Klappenbroschur
10 Abbildungen
ISBN: 978-3-95565-374-3
Erscheint vorauss. 09/2020
16,90 €

„Ihr Blick ist Bereitschaft und seine Antwort Gelöbnis.“

Der Roman „Die Jüdin von Cherut“ erzählt die bewegte Liebesgeschichte der Jüdin Maria Roth und des arabischen Kaufmanns Husseini. Nach der ersten Begegnung entfremden sie sich von ihren bisherigen Leben: Maria verlässt den Kibbuz En Charod, Husseini die Stadt Beisan (Beit-Shean), wo er mit seinen Frauen und Kindern lebte. In Haifa finden die Liebenden, die sich beide für kommunistische Ziele engagieren, zusammen und beginnen ein gemeinsames Leben, das kulturelle Grenzen überwindet.
Die um 1925 verfasste Erzählung wird hier zum ersten Mal aus den nachgelassenen Manuskripten veröffentlicht. Eine Einführung in die historischen und literarischen Hintergründe, ein ausführlicher Kommentar und eine Lebensbeschreibung der bislang unbekannten Autorin runden die Edition des Romans ab, der einen faszinierenden Einblick in die Hoffnungen einer vergangenen Zeit gewährt: „Cherut heißt Freiheit“.

Unter Mitarbeit von Judith Poppe
Mit einer biographischen Skizze von Neta Bar-Ziv