Gernot Wolfram

Kontinentpfade

Eine kurze Anleitung, Europa lieben zu lernen

Sprache: Deutsch
162 Seiten, Klappenbroschur
1 Abbildungen
ISBN: 978-3-95565-346-0
Erschienen: 2020
16,00 €

Die Geschichte Europas ist eine Geschichte von Macht, Ausgrenzung, Kolonialismus, Kriegen und Bürokratie. Es ist aber auch eine Geschichte der Sprachen, Bücher und Migrationsbewegungen, von epischen Erzählungen und Träumen, von Außenseitern und totgeschwiegenen Stimmen.
Gernot Wolfram macht sich in seinem Essay auf die Suche nach den verborgenen Wegen, kulturellen Netzen, geistigen Topographien und den jüdischen Wurzeln des Kontinents. Europa lieben zu lernen, heißt für ihn, den Kontinent als eine offene geistige Landschaft zu verstehen, ohne in politischen Grenzen und Begrenzungen zu denken. Der Essay kann als ein Reisebuch gelesen werden, in dem  reale und geistige Pfade ineinanderfließen.


Gernot Wolfram

geboren 1975 in Zittau/Sachsen, lebt als Autor und Kulturwissenschaftler in Berlin. Er erhielt für seine publizistischen und literarischen Arbeiten zahlreiche Preise, u.a. den Walter-Serner-Preis sowie den renommierten Sylter Inselschreiberpreis. Er veröffentlichte Romane, Erzählungen und Essays, zudem schrieb er Texte für „Sinn und Form“, die „Süddeutsche Zeitung“, „FAZ“, „Die Welt“, „taz“, „Berliner Zeitung“ und „Jüdische Allgemeine“. Zahlreiche Publikationen zur Kultur- und Literaturgeschichte. Mehrfache Einladung zur „Lesezeit“ des Deutschlandfunks. Zuletzt erschien von ihm der viel beachtete Essay „Die Kunst für sich selbst zu sprechen“.