Rabbiner Moshe Baumel

ist in Vilnius geboren und in Berlin aufgewachsen. Er lernte an der Yeshiva Shaarei Torah in Manchester und bereitete sich dort auf das Rabbinat Studium am neu gegründeten Rabbinerseminar zu Berlin vor, das er in der Folge besuchte. Nach der Ordination zum Rabbiner war er ab August 2010 zwei Jahre lang als Jüdischer Leiter des Gymnasiums der Zwi-Peres-Chajes Schule der Israelitischen Kultusgemeinde Wien tätig. Parallel zu seiner Tätigkeit als Jüdischer Leiter der Schule absolvierte er ein Studium an der Universität Wien, welches er mit einem B. A. und M. A. in Judaistik und Geschichte abschloss. Im Sommer 2012 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Gemeinderabbiner der jüdischen Gemeinde Osnabrück. Nach zwei Jahren in Osnabrück entschied er sich, das Rabbinats-Studium zu vertiefen. In Manchester lernte er zwei Jahre lang bei Dayan Jakov Oscher Westheim rabbinische Praxis und wurde anschließend mit dem Prädikat „Jadin Jadin“ zum Dajan (rabbinischer Richter) ordiniert. 2015 wurde er zum Gemeinde-Rabbiner der Israelitischen Gemeinde Basel gewählt. 2019 promovierte er an der Universität Basel mit einer Dissertation zur „Einheitsgemeinde“. 2024 veröffentlichte er eine neue deutsche Übersetzung des Traktats Megilla des Babylonischen Talmuds. Zudem ist er seit 2022 als Rosh Beit Midrasch des Rabbinerseminars zu Berlin tätig.

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