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„Abgereist, ohne Angabe der Adresse“
Postalische Zeugnisse zu Verfolgung und Terror im Nationalsozialismus
Pressestimmen
„Gerade dadurch, dass die zahlreichen Dokumente, die der Autor hier vorlegt, natürlich zumeist handgeschriebene authentische Belege von vernichteten menschlichen Existenzen sind, gehen diese Dokumente menschlich so nahe und rütteln politisch auf.“ Deutsche Briefmarken-Revue 1/2018
„Mit dem vorliegenden Buch über die postalischen Zeugnisse zu Verfolgung und Terror im Nationalsozialismus, voluminös und üppig bebildert, ist ihm ein großer Wurf gelungen, der eine historiografische Lücke in der Geschichte des Nationalsozialismus schließt.“ Jüdische Rundschau, Januar 2018
„Beim Lesen der einzelnen Schicksale wird einem noch gewahrer, wie viel Grauen es zu dieser Zeit gab und es wird deutlich, dass viele Geschichten immer noch darauf warten, entdeckt und erzählt zu werden. Für Bibliotheken ab mittlerem Bestand und bei fachlichem Bedarf empfohlen.“ ekz-Bibliotheksservice, ID bzw. IN 2018/07
„Der Berliner Hentrich&Hentrich Verlag legt nun eine erschütternde wie außergewöhnliche Darstellung der Alltagsgeschichte in den Jahren der Etablierung und des Vollzuges nationalsozialistischen Terrors im Spiegel postalischer Kommunikation [...] vor, die in dieser Form einzigartig ist. Dem Autor des vorliegenden Bandes [...] gelingt dabei eine Verbindung anschaulicher Präsentation von bürokratischer Text- wie propagandistischer Bildsprache und persönlicher letzter Ansprache mit umfassender historischer Analyse, die eindrückliche Zugänge zu Vorgeschichte wie Vollzug der Schoah ermöglicht.“ Literatur outdoors, 13. März 2018
„Es ist diese erschreckende Gleichzeitigkeit von Grauen und Gewöhnlichkeit, die an den Zeugnissen der postalischen Zeitgeschichte haftet. […] All das ist nachzulesen in diesem ungewöhnlichen Geschichtsbuch, das Sammlerfleiß und Aufklärungsinteresse auf anschauliche Weise verbindet.“ Süddeutsche Zeitung, 9. April 2018
„Auch das schrecklichste Kapitel der deutschen Geschichte lässt sich philatelistisch aufarbeiten. Heinz Wewer weist mit seinem herausragenden Buch den Weg.“ philatelie, März 2018
„Diese Postkarten erzählen Geschichten und auch DIE Geschichte dieser Zeit“ Ausführliches Interview mit dem Autor Heinz Wewer WDR 5/Neugier genügt, 27. April 2018
„Die Karte an Erna Bud, das ‚Packpapier‛, die Nazi-Stempel der absurd-grausamen Bürokratie: Alles das findet sich in einem bemerkenswerten, überwältigend materialreichen Buch von Heinz Wewer, das die Geschichte des Antisemitismus und der Nazi-Willkürherrschaft anhand von postalischen Zeugnissen akribisch dokumentiert“ Augsburger Allgemeine, 9. Mai 2018
„[Diese] Geschichten kann Wewer anschaulich erzählen, wie seine Sprache überhaupt von großer Klarheit ist und es ihm zudem gelingt, die komplexen historischen Verhältnisse nachvollziehbar zu machen.“ DAS ARCHIV, 2/2018
„Das reich illustrierte Buch eröffnet neben einer profunden Einführung in die NS-Diktatur ein historisches Panorama der besonderen Art.“ Tagesspiegel, 20. Januar 2019
„In seiner Auseinandersetzung mit den auf den ersten Blick trivial anmutenden Spuren aus Papier und Stempelfarbe gelingt es Wewer, einige zumeist vernachlässigte Aspekte des gesellschaftlichen Alltags in den Vordergrund zu rücken.“ H-Soz-Kult, 04. Februar 2019
„In seiner Auseinandersetzung mit dem auf den ersten Blick trivial anmutenden Spuren gelingt es Wewer, einige vernachlässigte Aspekte des gesellschaftlichen Alltags in den Vordergrund zu rücken. [...] Wewer präsentiert die Geschichten [der Verfolgten], deren Hinterlassenschaften er für seine Zwecke auswertet, auf originelle Weise und macht die komplexen historischen Verhältnisse nachvollziehbar.“ Weimarer Beiträge 66 (2020) 1
„The author is an accomplished academic, and the book is an important academic work, as witnessed by the thorough referencing with many details, useful lists, and an index of names. […] it is an important book for historians and postal historians, but also as a teaching aid for future generations.“ Birthe King in The London Philatelist, October 2020
»Wewer gelingt eine im wahrsten Sinne des Wortes anschauliche Darstellung des Alltags der Verfolgten anhand banaler Schriftstücke. Eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte.« Neues Deutschland, 30. Januar 2021
»Nicht nur die Inhalte von Postsendungen, sondern auch ihre äußeren Merkmale legen Zeugnis von individuellen Schicksalen und historischen Ereignissen ab. Als Dokumente der Alltagskultur verleihen sie ihnen eine neue Anschaulichkeit und erweitern die Kenntnisse um Personen und Zusammenhänge.« Mitteilungsblatt Nr. 106 (März 2021) der Bundesarbeitsgemeinschaft Polen e.V. im Bund Deutscher Philatelisten e.V.
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