Cover von Am Anfang steht das Ziel und legt die Wege frei

Am Anfang steht das Ziel und legt die Wege frei

Eine Lesung

Elazar Benyoëtz: einer der einflussreichsten deutschsprachigen Lyriker

„…Sollten aber, seit den Tagen des großen Lichtenberg, je Zweifel darüber bestanden haben, dass die Prosakunst des Aphorismus große Dichtung sein kann, so hat Elazar Benyoëtz sie endgültig ausgeräumt.“

Harald Fricke

„In seinen Aphorismen setzt Elazar Benyoëtz auf heutige Weise die uralte Tradition der hebräischen Spruchweisheit der Proverbia in einem geschliffenen Deutsch fort, das am Kristall des Hebräischen scharf geworden ist. Benyoëtz heißt verdolmetscht: ›Ratgeber‹, das ist dieser Autor in einer ratlosen Zeit.“

Schalom Ben-Chorin

Mit Audio-CD: Aufnahme der Lesung mit Musik der Jazzformation Ufermann am 8. März 2015 in der Evangelischen Stadtakademie Bochum 

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Titel
Am Anfang steht das Ziel und legt die Wege frei
Eine Lesung
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-129-9 9783955651299
Erschienen
2015
Bindung
gebunden
Seiten
72
Abbildungen
1
Sprache
Deutsch

Pressestimmen

Das Nacheinander der Zeit, das nach den bürgerlichen Lebensläufen und dem Begriff des linearen Fortschritt sich ausrichtet, gilt nicht für die Dichtung, besonders nicht für den Aphorismus in Benyoëtz‘ Silbenmusik mit ihren Präludien, ihrem jähen Auf- und Untertauchen von Motiven und ihren Akkorden.
Essayistische Buchbesprechung in: Wunderblock, 11. Dezember 2015 online

Kurze Sprüche, humorvoll und philosophisch – ein guter Aphorismus bringe die Weisheit eines ganzen Buches auf den Punkt, schrieb einst Theodor Fontane. Einer der einflussreichsten deutschsprachigen Lyriker ist der Israeli Elazar Benyoëtz. (...)
Was zeichnet gerade die jüdische Aphoristik aus? Das Denken in Paradoxien und Ambivalenzen sei bei jüdischen Autoren häufig zu finden. Jüdische Aphorismen rieben sich zudem an einer deutschen Gesellschaft, die ihnen gleiche Rechte lange vorenthielt. Nach 1945 seien außerdem die Themen Exil und Holocaust vorherrschend.
Auch Elazar Benyoëtz schreibt über das Exil und den Holocaust. Sein Denken kreist aber um mehr – und lässt nichts aus: Immer wieder geht es um das Judentum und seine Identität, um Gotteserfahrungen, um die Möglichkeiten der Sprache, um Heiliges und Scheinheiliges.
Deutschlandradio Kultur/ Aus der jüdischen Welt, Beitrag vom 10. April 2015 online

Das mit einer Miniatur der israelischen Künstlerin Metavel geschmückte Bändchen gehört zu einer Folge von Lesungen, die in Druckausgaben und Live-Aufnahmen das fruchtbare Schaffen des deutschsprachigen Schriftstellers Benyoëtz dokumentieren. Er gilt in der langen Reihe deutschsprachiger jüdischer Vordenker und Poeten seit Moses Mendelssohn als der bedeutendste Aphoristiker unserer Zeit. (...) Benyoëtz legt jede Lesung so an, dass sie von Sequenz zu Sequenz mit einer im Raum entstehenden Musik kombinierbar ist. Dies dokumentiert die dem Buch beigegebene
CD beispielhaft mit Musik der Jazzformation Ufermann.
Kirche + Volk. Zeitschrift für christliche Besinnung und Orientierung, Jg. 58 (4/2015)

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