Cover von Antisemitismus in Österreich nach 1945

Antisemitismus in Österreich nach 1945

von Marc Grimm (Hg.), Christina Hainzl (Hg.)

„Antisemitismus in Österreich“ bildet die Vielgestaltigkeit der heterogenen Antisemitismen in Österreich ab. Die Beiträge widmen sich dem Antisemitismus in religiösen und politischen Milieus, im Kontext erinnerungspolitischer und -pädagogischer Auseinandersetzungen, in unterschiedlichen Medien sowie in staatlich-institutionellen Kontexten.

Die Autorinnen und Autoren schließen eine Publikationslücke: Bisher existiert kein Überblickswerk oder Sammelband über die Facetten des Antisemitismus in Österreich. 

 

Mit Beiträgen von Karin Bischof, Marion Löffler | Barbara Serloth | Mouhanad Khorchide | Hasan Softić | Helga Embacher | Stephan Grigat | Margit Reiter | Bernhard Weidinger | Klaus Davidowicz | Bernadette Edtmaier | Heinz P. Wassermann | Florian Markl | Ben Dagan | Matthias Falter 

 

Inhalt

Antisemitismus im Parlament seit 1945 – Legalistischer Antisemitismus im Kontext der Kunstrestitution – Antisemitismus unter Muslimen – Antisemitismus in der bosnischen Community – Positionierungen der FPÖ zu jüdischen Gemeinden und Israel – Antisemitismus in der Linken – Antisemitismus in der FPÖ bis 2010 – Antisemitismus in den Burschenschaften – Antisemitismus im Film – Antisemitismus unter Jugendlichen – Antisemitismus im Spiegel der Meinungsumfragen – Antisemitismus in den Qualitätsmedien – Antisemitismus in Sozialen Medien – Antisemitische Codes in der politischen Kommunikation

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Titel
Antisemitismus in Österreich nach 1945
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-469-6 9783955654696
Erschienen
2022
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
326
Abbildungen
32
Format
16 × 23.3 cm (B × H)
Sprache
Deutsch

Pressestimmen

»Antisemitismus in Österreich nach 1945 wird in einem neuen Sammelband behandelt, der 15 Beiträge zu unterschiedlichen Themen enthält. Es geht dabei um die Bedeutung der Judenfeindschaft in diversen Institutionen und Medien ebenso wie in politischen und sozialen Zusammenhängen. […] Insgesamt hat man es mit einem beachtenswerten und informativen Sammelband zum Thema zu tun.« haGalil.com, 13. Mai 2022

»Der 2022 veröffentlichte Sammelband Antisemitismus in Österreich nach 1945 zeigt auf, wie spezifisch, verwurzelt und gefährlich dieses Phänomen ist. […] Die Autoren zeichnen ein mannigfaltiges Bild des zeitgenössischen Antisemitismus. Sie haben auch kontroverse Themen behandelt und aufgezeigt, dass der Antisemitismus bis weit in der Mitte der Gesellschaft feststellbar ist.« Illustrierte Neue Welt, Ausgabe 2|2022

»Die Vielfalt und die unterschiedlichen Forschungsansätze der Autor:innen ergeben so ein aktuelles wie perspektivenreiches Lesen und Verstehen von verschiedensten Tendenzen und Ereignissen der Gegenwart im unmittelbar gesellschaftlichen Leben, etwa in Sprache, Codes und Kommunikation.« literaturoutdoors, 6. Juni 2022

»Wer sich einen Überblick über die Geschichte des Antisemitismus in Österreich nach 1945 verschaffen will, kommt an diesem Sammelband nicht vorbei. Die pränazistisch-ideologische Substanz des (kulturellen) Katholizismus, die unmittelbare Nachkriegsphase mit der Entstehung des Opfernarrativs sowie die verspätete Aufarbeitung im Zuge der Waldheim-Affäre in den späten 1980ern dienen hierbei als Fixpunkte, um die herum der Antisemitismus in Österreich in seinen verschiedenen Artikulationsformen seziert wird.« Versorgerin #135 

»Es lohnt sich, die antisemitische Geschichte Österreichs zwischen 1945 und den 2020er Jahren näher zu betrachten, aus literarischer, aus historischer, psychologischer, soziologischer oder linguistischer Sicht.« Demokratischer Salon, Dezember 2022 

Besprochen in Acta Studentica, Dezember 2022

[M]it dem Sammelband [liegt] ein vielschichtiger, höchst informativer und anregender Einblick in die österreichische Antisemitismusforschung vor. Alexandra Preitschopf, Medaon 18 (2024)

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