Wo es um ethische und humanitäre Überzeugungen ging, zeigte sich Jacob Teitel zeitlebens unbeugsam. Diese Sturheit brachte ihn freilich häufig in Opposition zur juristischen Obrigkeit, die Abweichler in den eigenen Reihen unbarmherzig auszuradieren suchte. Wie solche Ausschaltmanöver aussahen, hat Teitel in seinen Memoiren (1929) überliefert, die - neu aufgelegt und von Ludger Heid sachkundig kommentiert - ein bewegendes Zeugnis vom jüdischen Leben im alten Russland ablegen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Mit einem Vorwort von Simon Dubnow und einer Charakteristik von Maxim Gorki
Neu herausgegeben und mit einem Essay von Ludger Heid
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