Cover von Benno Orenstein

Benno Orenstein

Ein jüdischer Lokomotivbauer

Jüdische Miniaturen Bd. 166
Der Name „Orenstein & Koppel“ ist im deutschen Maschinenbau seit der Kaiserzeit ein Begriff wie Henschel, Krupp oder Siemens. Vor allem im Lokomotivbau hat das Unternehmen mit über 15.000 Stück zwischen 1876 und 1981 einen guten Ruf. Das internationale Vertriebsnetz für Feldbahnen ist ein besonderes Kennzeichen des Konzerns. Der Firmengründer Benno Orenstein (1851–1926) und sein Kompagnon Arthur Koppel sind Juden. In den Jahren nach 1900 steigt Kommerzienrat Orenstein in der Berliner Gesellschaft auf. Er liegt auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee begraben. Seit 1926 wird das Unternehmen von seinem Sohn Alfred Orenstein (1885–1969) geleitet, der 1935 emigrieren muss. Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt „Orenstein & Koppel“ den alten Namen wieder an. Doch die Firma verschwindet um das Jahr 2011 vom Markt. Die biografische Skizze erinnert mit zahlreichen Dokumenten und Bildern an Benno Orenstein, an seinen Teilhaber und seine Familie.
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Titel
Benno Orenstein
Ein jüdischer Lokomotivbauer
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-090-2 9783955650902
Erschienen
2015
Bindung
Broschur
Seiten
88
Abbildungen
38
Format
11.5 × 15.5 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Reihe

Pressestimmen

Nach den biographischen Skizzen von zwei DR-Führungskräften legt Gottwaldt hier die Skizze eines preußischen Lokbau-Unternehmens vor. Mit derselben Gründlichkeit geht es hier jedoch nicht nur um den jüdischen Unternehmer Benno Orenstein, sondern auch um seinen Sohn und Nachfolger Alfred und seinen ursprünglichen Geschäftspartner Arthur Koppel. (...) Das handliche und gut lesbare Büchlein eignet sich gerade auch als Reiselektüre.
Die Museums-Eisenbahn 3/2015

Der Band, so klein und handlich er auch sein möge, stellt ein großes literarisches Denkmal dar und erzählt neben aller Technikgeschichte und Berufsbiografie von der Perversion, Herr über Menschen und Völker sowie über Leben und Tod sein zu wollen.
BAHN Epoche, Herbst 2015

Das kleinformatige Buch betont Biographisches, bietet aber auch eine empfehlenswerte knapp gefasste Firmengeschichte mit historischen Abbildungen von Lokomotiven, der Fabrik in Potsdam und des Verwaltungsgebäudes in Berlin-Kreuzberg.
Industriekultur 2/2015

Empfehlung in: Verkehrsgeschichtliche Blätter, Jg. 42 (Mai/Juni 2015)

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