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Bildgeschichten. Münchner Jüdinnen und Juden im Porträt
Ein Junge im Matrosenanzug, eine Dame mit Barett und übergroßen Puffärmeln, ein Rabbiner mit aufgeschlagenem Gebetsbuch. Das Jüdische Museum München zeigt in seiner Ausstellung „Bildgeschichten. Münchner Jüdinnen und Juden im Porträt“ bekannte und vergessene Münchner Gesichter und fragt: Wer ließ sich von wem porträtieren? Wie wollte man gesehen werden? Wen wollte man darstellen? Die Werke aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert erzählen vom Selbstverständnis jüdischer Familien in München und ihrem Beitrag zur Stadtgesellschaft bis zur Verfolgung im Nationalsozialismus und zeigen die Vielfalt jüdischer Identitäten. Viele der Porträts und die Geschichten dahinter waren in München lange vergessen. Der Katalog zur Ausstellung beleuchtet die Entstehungskontexte.
Mit Beiträgen von Andrea Bambi | Monika Berthold-Hilpert | Lilian Harlander | Ulrike Heikaus | Diana Oesterle | Yuval Schneider | Beate Thalberg | Lara Theobalt | Sapir von Abel | Ayleen Winkler
Preisinformation
Buch
22,00 €
inkl. MwSt.
ggf. zzgl. Versandkosten*
Produktinformation
Titel
Bildgeschichten. Münchner Jüdinnen und Juden im Porträt
ISBN
978-3-95565-643-0
Erschienen
2024
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
128
Abbildungen
61
Format
20 × 27.5 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Kategorie
Thema
Pressestimmen
Purin, der am 18. Februar 2024 unerwartet verstarb, konnte sein Projekt nicht mehr vollenden. Sein Team tat dies in sehr würdiger Weise, setzte damit ganz in seinem Sinne den Porträtierten von Rabbiner Hirsch Aub über den Maler Stanislaus Bender bis zur Schauspielerin Therese Giehse und IKG-Präsident Hans Lamm ein museales Denkmal. Ellen Presser, Jüdische Allgemeine, 27. August 2024
Vor der Verbreitung der Fotografie war es guter Brauch betuchter bürgerlicher Familien im 19. und 20. Jahrhundert, sich porträtieren zu lassen und damit den errungenen gesellschaftlichen Aufstieg zu dokumentieren. Dies galt auch für jüdische Persönlichkeiten, die in München lebten. Ralph Erbar, Zeitschrift des Verbandes der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands, 2024
Vor der Verbreitung der Fotografie war es guter Brauch betuchter bürgerlicher Familien im 19. und 20. Jahrhundert, sich porträtieren zu lassen und damit den errungenen gesellschaftlichen Aufstieg zu dokumentieren. Dies galt auch für jüdische Persönlichkeiten, die in München lebten. Ralph Erbar, Zeitschrift des Verbandes der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands, 2024
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