Cover von Die Geschichte der Krankenhausfürsorge für jüdische Patienten

Die Geschichte der Krankenhausfürsorge für jüdische Patienten

Jüdische Miniaturen Bd. 105
In Deutschland wird 1895 erstmals in der Berliner Charité Krankenhausfürsorge angeboten. Lina Basch, eine Jüdin, Mitglied der Mädchen- und Frauengruppen für soziale Hilfsarbeit, sieht in der Betreuung von Patienten eine Möglichkeit, ihnen persönliche Hilfe bei den oft langen Aufenthalten anzubieten. Unterstützung erfährt diese Arbeit durch Elsa Strauß. Ihre in den USA gewonnenen Erkenntnisse führen 1913 dazu, die Fürsorge zu einem modernen psycho-sozialen Betreuungsbereich im Krankenhaus und für die Vorbereitung der Entlassung auszubauen. Ab 1914 wird sie vom Jüdischen Krankenhaus Berlin angeboten, ab 1927 mit einer hauptamtlichen Sozialarbeiterin. Unterstützt wird die Arbeit durch Mitglieder des Jüdischen Frauenbundes und dem Bund der jüdischen Kranken- und Pflegeanstalten Deutschlands. Der Verband diskutiert erstmals in Deutschland über dieses Aufgabengebiet, stellt Richtlinien für die Betreuung jüdischer Patienten auf und unterstützt den Ausbau. Berichte über die Tätigkeit der Krankenhausfürsorge ergänzen diese Arbeit.
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Titel
Die Geschichte der Krankenhausfürsorge für jüdische Patienten
Autor/innen
ISBN
978-3-942271-13-4 9783942271134
Erschienen
2010
Bindung
Broschur
Seiten
64
Abbildungen
12
Format
11.5 × 15.5 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Reihe
Kategorie

Pressestimmen

Aufgrund seiner klaren und verständlichen Sprache, aber auch seiner spannenden Erzählform ist dies ein empfehlenswertes Werk - und das nicht nur für die Berufsvertreter der Sozialen Arbeit. Birkenblatt

Die Lektüre (...) empfiehlt sich für Sozialarbeiter u. Sozialpädagogen, die Interesse an geschichtlichen Themen aus der Sozialarbeit haben. Es ist schnell gelesen und vermittelt viele Fakten und Daten. Für Menschen, die ein vertieftes Interesse an geschichtsbezogenen Fragestellungen haben oder Material für Referate und schriftliche Ausarbeitungen benötigen, bietet das Bändchen durch die Quellenangaben wertvolle Hilfen für das Weiterarbeiten. socialnet.de

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