Cover von Die Grenadierstraße im Berliner Scheunenviertel

Die Grenadierstraße im Berliner Scheunenviertel

Ein Ghetto mit offenen Toren

Jüdische Miniaturen Bd. 98, 2. Auflage

"Ein Ghetto mit offenen Toren" dokumentiert den Mikrokosmos einer Straße im Zentrum Berlins und deren städtebaulichen und sozialen Wandel seit 1871. Die unweit des Alexanderplatzes gelegene Grenadierstraße war im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik Ankunftsort von Juden aus ganz Osteuropa, bevor sie in andere Stadtteile Berlins oder in andere Länder Europas zogen.
Anhand der Biographien von fünf Familien wird das Leben der jüdischen Bewohner dieser Straße bis in die 1930er Jahre nachgezeichnet. Ein Überlebender der Schoah prägte die Bezeichnung "Ghetto mit offenen Toren".
Berliner und Berlin-Besucher werden mit diesem Büchlein angeregt, die heutige Grenadierstraße zu Fuß zu erkunden und deren wechselvoller Geschichte und dem Schicksal ihrer Bewohner jenseits des Sichtbaren nachzuspüren.

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Titel
Die Grenadierstraße im Berliner Scheunenviertel
Ein Ghetto mit offenen Toren
Autor/innen
ISBN
9783941450219
Erschienen
2010
Bindung
Broschur
Seiten
128
Abbildungen
26
Sprache
Deutsch

Pressestimmen

Der in der Reihe Jüdische Miniaturen bei Hentrich & Hentrich erschienene Band bietet einen historischen Abriss der Geschichte der Straße und des Viertels sowie der Wiedergabe einzelner Familiengeschichten von ehemals in der Grenadierstraße wohnenden oder gewerbetreibenden Familien. [...] Das Buch bildet eine wertvolle Ergänzung zu dem 1981 von Eike Geisel herausgegebenen Pionierwerk. taz

„Anhand von fünf Biografien gelingt es Helas eindrucksvoll, die Zeit vor der Shoa wiederzubeleben. […] Das Dilemma mit abweichenden Hausnummern seit der Umbenennung der Straße ist dank der Recherchen von Helas behoben; er führt die alte und neue Nummerierung an. Dadurch wird die Entdeckungsreise in die Vergangenheit erleichtert.“ Neues Deutschland

Ein interessantes und lesenswertes Buch. Maajan. Zeitschrift für Jüdische Familienforschung

Der Historiker Horst Helas unternimmt in Band 98 der verdienstvollen Reihe 'Jüdische Miniaturen' einen Spaziergang durch 'Die Grenadierstraße im Berliner Scheunenviertel' - von 1871 bis heute. Er blickt in ein 'Ghetto mit offenen Toren' und erzählt anhand der Biografien von fünf Familien anschaulich und berührend, wie sich das Leben jüdischer Bewohner der heutigen Almstadtstraße in Mitte bis zum Holocaust veränderte. Berlin Mitte

Bericht in DISPUT, März 2013

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