Cover von Dora Feigenbaum

Dora Feigenbaum

Das erste sächsisch-jüdische Kinderbuch aus Leipzig
Dora ist sieben Jahre alt. Sie lebt in Tel Aviv. Weil ihr Vater eine neue Stelle in Leipzig annimmt, zieht die Familie dorthin. Dora ist richtig sauer auf ihre Eltern. Dann aber findet sie es in Leipzig gar nicht so schlecht: das große Kinderzimmer mit dem Hochbett, die neuen Freundinnen Clara und Helene. Und dann noch der Abenteuerspielplatz direkt neben der Wohnung. Das Beste ist aber die Leipziger Kleinmesse mit der Riesenrutsche und den vielen Kirmesbuden. Dora fühlt sich bald richtig wohl. Dann kommt der lang ersehnte achte Geburtstag. Überraschung! Onkel Moshe und Tante Lea sind extra aus Israel gekommen und holen sie von der Schule ab. Der Geburtstag könnte nicht schöner sein. Aber warum ist danach alles irgendwie anders? Warum tuscheln Philipp und Achmed? Und warum schaut Katharina Dora kurz an, als Achmed ihr etwas ins Ohr flüstert, und prustet dann laut los? Gestern hatten sie doch noch auf der Geburtstagsfeier viel Spaß. Warum wird über Dora gelacht? Und was ist mit den Freundinnen Clara und Helene? Kann Dora sich auf die beiden verlassen oder werden sie auch gemein?
„Dora Feigenbaum“ ist das erste Kinderbuch, das sowohl gegenwärtiges jüdisches Leben als auch Antisemitismuserfahrungen in Leipzig aus jüdischer Perspektive kindgerecht thematisiert.
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Titel
Dora Feigenbaum
Autor/innen
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
ISBN
978-3-95565-706-2 9783955657062
Erschienen
2025
Bindung
gebunden
Seiten
56
Abbildungen
10
Format
22 × 22 cm (B × H)
Sprache
Deutsch

Termine und Veranstaltungen

Pressestimmen

Empfohlen von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur im EXTRABLATT 1/2025 - Gegen Antisemitismus

Das Kinderbuch lehrt sich vor Vorurteilen in Acht zu nehmen. Insbesondere die Lehrkräfte an Doras neuer Schule greifen ein, um den Klassenkamerad*innen vor Augen zu führen, worauf Vorurteile beruhen (Angst vor Fremden, Neid, mangelnde Kenntnisse über andere). Christian Kühn, Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM), Mai 2025

„'Dora Feigenbaum' erzählt 'eine Geschichte aus dem Hier und Jetzt'. Und zu dem gehört, da muss man nicht drumherumreden, der Antisemitismus. Immer noch, immer wieder. Düwell will gegensteuern. Was erst einmal die Aufgabe einer Antisemitismus-Beauftragten ist. Die sich im konkreten Fall aber – und das ist klug – dezidiert mal an eine Altersgruppe wendet, in der 'noch keine Weltbilder verfestigt sind'. Und das bedeutet auch: Keine Weltbilder der Menschenfeindlichkeit im Allgemeinen und der Judenfeindlichkeit im Speziellen. Steffen Georgi, Leipziger Volkszeitung, 18. Juni 2025 

Als Klassenlektüre und für Vorlesegespräche im Deutsch-, Ethik- und Religionsunterricht geeignet! Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW, Februar 2026

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