Cover von Egalitäre Pessach Haggada

Egalitäre Pessach Haggada

Hebräisch / Transliteration / Deutsch / Kommentare

von Elisa Klapheck (Hg.)

Dies ist die erste Egalitäre Haggada im deutschsprachigen Raum. „Egalitär“ bedeutet, dass jüdische Frauen und Männer, Jungen und Mädchen gleichberechtigt an den jüdischen Ritualen teilnehmen. Seit den 1990er Jahren feiert der Egalitäre Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main alljährlich den Seder mit viel Kreativität und Beteiligung seiner Mitglieder. Neben dem Lesen der Haggada und dem Singen der Pessach-Lieder spielen gerade auch Diskussionen über einzelne politische, religiöse, historische oder spirituelle Aspekte der Haggada sowie die heutige Bedeutung des Auszugs aus der Sklaverei eine zentrale Rolle. Diese langjährige Praxis ist in dieser Egalitären Haggada zusammengetragen. Zusätzlich zu einer geschlechtersensiblen Übersetzung des hebräischen Textes bietet sie eine umfassende Transliteration, Noten zu den Liedern sowie eine Fülle von Kommentaren und Alternativmöglichkeiten. In den Illustrationen spiegelt sich die Diversität heutigen jüdischen Lebens – auch am Sedertisch.

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Titel
Egalitäre Pessach Haggada
Hebräisch / Transliteration / Deutsch / Kommentare
Autor/innen
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
ISBN
978-3-95565-512-9 9783955655129
Erschienen
2022
Bindung
gebunden
Seiten
176
Abbildungen
32
Format
16.4 × 23.4 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Illustration
Kategorie

Pressestimmen

Online-Buchvorstellung und Gespräch mit Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck und Comickünstler Simon Schwartz Deutscher Koordinierungsrat GCJZ

„Zu Moses und Aaron gehört Mirjam, Ralf Balke im Interview mit Rabbinerin Elisa Klapheck, Jüdische Allgemeine, 15. April 2022
 

„Ein Fest, das alle gleichberechtigt feiern können“, Interview mit Rabbinerin Elisa Klapheck, NDR Info, 15. April 2022 


»Die Haggada [enthält] einen Schatz an modernen, religiösen, politischen, spirituellen und feministischen Kommentaren, in denen die Pluralität des heutigen jüdischen Lebens zum Ausdruck kommt.« Jüdisches Europa, Ausgabe 1/2022

»Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die biblische Flucht aus Ägypten – meist mit sehr traditioneller Rollenverteilung. Geschlechtergerechtigkeit steckte lange in Kinderschuhen. Mit der neuen Haggada macht sie jetzt einen großen Schritt nach vorne.« Deutschlandfunk Kultur, 22. April 2022

»Besonders erwähnenswert für die Mosaik-Fans sind die hervorragenden Zeichnungen, teils ganz- oder doppelseitig, teils als Vignetten, von Simon Schwartz, der […] inzwischen zu den erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Comic-Künstlern zählt.« Tangentus, 29. April 2022

Leseprobe in Blickpunkt.E, Juni 2022

Beitrag in Schweizer Radio und Fernsehen SRF, 31. März 2023 

Es ist dem Werk anzumerken, dass es aus der Praxis kommt und dass hinter den Ideen und Kommentaren, den Einschüben und Formulierungen eine jahre-, ja jahrzehntelange Erfahrung und Ausprobieren im Egalitären Minjan Frankfurt am Main stehen. Das Werk ist auch für die, die in ihrer religiösen Tradition nicht Pessach feiern, ein Gewinn, weil es zeigt, wie öffnend und inklusiv, anregend und aktualisierend mit Traditionen umgegangen werden kann, ohne dabei die Haftung an eben diese Traditionen zu verlieren. Newsletter Institut Kirche und Judentum, Pessach 2023

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