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Herrin ihrer selbst: Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus
Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk
Welche Möglichkeiten hatten ledige jüdische Frauen im Deutschen Kaiserreich, ihre eigenen Wege zu gehen und sich selbst zu verwirklichen? Die Biographie von Margarete Herz (1872–1947) setzt neue Akzente zum Engagement in der Frauenstimmrechtsbewegung, der Lebensreformbewegung – und der Zahnheilkunde: Die Dentistin stand im Zentrum eines kleinen Netzwerkes selbstständig arbeitender Frauen. Sie und ihr „lesbian-like“ Freundinnenkreis kämpften für radikaldemokratische Bürgerinnenrechte. Später baute sich Margarete Herz mit einer vegetarischen Gaststätte und einem Reformhaus eine wirtschaftlich unabhängige Existenz auf. Diese wurde jedoch durch erstarkenden Antisemitismus und die nationalsozialistische Diktatur zerstört. 1938 gelang ihr die Flucht in die USA.
Mit Hilfe der überlieferten Privatkorrespondenz einer Schwägerin, der Antifaschistin und Pazifistin Alice Herz (1882–1965), entstand ein lebendiges Porträt.
Preisinformation
Buch
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Produktinformation
Titel
Herrin ihrer selbst: Zahnkunst, Wahlrecht und Vegetarismus
Margarete Herz und ihr Freundinnen-Netzwerk
ISBN
978-3-95565-339-2
Erschienen
2019
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
354
Abbildungen
60
Format
16 × 23.3 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Kategorie
Thema
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Pressestimmen
„In aufwendiger Recherche hat die Historikerin das Leben der Margarete Herz rekonstruiert. Sie zeigt uns das Bild einer außergewöhnlichen Frau, die das schillernde Zentrum eines feministischen Freundinnennetzwerkes bildete. [...] Ein Kabinettstück feministischer Biografiearbeit.“ L-MAG, November/Dezember 2019
Besprochen in blog interdisziplinäre geschlechterforschung, 3. März 2020
„Ingeborg Boxhammer ist trotz der teils dürftigen, andererseits umfangreichen Quellenlage ein sehr umfassendes Bild der Freundinnengruppe um Margarete Herz gelungen. Im Kontext ihrer ausführlichen Darstellung der Reformbewegungen in der die Frauen aktiv waren, zeichnet sie ein lebendiges Bild ihrer Biografien und Berufe, und macht die Herausforderungen, denen sie begegneten, sichtbar.“ AVIVA-Berlin, 10. Juli 2020
„Auf die Geschichte des Ruhrgebiets wirft die zunächst ungewöhnliche Biografie ganz neue Perspektiven: Zeigt sie doch, dass das rheinisch-westfälische Industrierevier auch auf alleinstehende junge bürgliche Frauen eine Anziehungskraft ausübte, die hier ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Bezug auf andere Frauen leben wollten.“ forum Geschichtskultur Ruhr, 01/2020
„Ingeborg Boxhammer ist es gelungen, in ihrer akribischen Recherche über Margarete Herz, eine jüdische Frau im Deutschen Kaiserreich, die radikale Stimmrechtlerin und Dentistin war, mit einer Frau zusammenlebte sowie ein großes Netz von Frauenfreundschaften unterhielt, ein ungewöhnliches und facettenreiches Porträt zu zeichnen.“ Feministische Studien 2 / 20
Besprochen in blog interdisziplinäre geschlechterforschung, 3. März 2020
„Ingeborg Boxhammer ist trotz der teils dürftigen, andererseits umfangreichen Quellenlage ein sehr umfassendes Bild der Freundinnengruppe um Margarete Herz gelungen. Im Kontext ihrer ausführlichen Darstellung der Reformbewegungen in der die Frauen aktiv waren, zeichnet sie ein lebendiges Bild ihrer Biografien und Berufe, und macht die Herausforderungen, denen sie begegneten, sichtbar.“ AVIVA-Berlin, 10. Juli 2020
„Auf die Geschichte des Ruhrgebiets wirft die zunächst ungewöhnliche Biografie ganz neue Perspektiven: Zeigt sie doch, dass das rheinisch-westfälische Industrierevier auch auf alleinstehende junge bürgliche Frauen eine Anziehungskraft ausübte, die hier ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Bezug auf andere Frauen leben wollten.“ forum Geschichtskultur Ruhr, 01/2020
„Ingeborg Boxhammer ist es gelungen, in ihrer akribischen Recherche über Margarete Herz, eine jüdische Frau im Deutschen Kaiserreich, die radikale Stimmrechtlerin und Dentistin war, mit einer Frau zusammenlebte sowie ein großes Netz von Frauenfreundschaften unterhielt, ein ungewöhnliches und facettenreiches Porträt zu zeichnen.“ Feministische Studien 2 / 20
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