Cover von Jesus von Nazareth im Spiegel jüdischer Forschung

Jesus von Nazareth im Spiegel jüdischer Forschung

Jüdische Miniaturen Bd. 85, 3. Auflage
Jesu Wahrnehmung im Judentum war vielgestaltig. Rabbiner Walter Homolka zeichnet eine Geschichte von Abgrenzung und Auseinandersetzung. Im 19. Jahrhundert führte die "Heimholung Jesu" ins Judentum zu einer heute selbstbewussten Position. War Jesus aus jüdischer Sicht Pharisäer und Schriftgelehrter? Vielleicht. War er bedeutend? Ohne Zweifel. War er der Messias oder gar Gottes eigener Sohn? Nach jüdischem Verständnis nein.

Homolkas Buch lädt dazu ein, die zentrale Gestalt des Christentums aus der Perspektive des jüdischen Glaubens zu betrachten. Besonders interessant sind die von Homolka aufgezeigten vielfältigen Versuche jüdischer Wissenschaftler, die Lehre Jesu als „integralen Bestandteil der jüdischen Tradition und Geschichte zu begreifen“; Versuche, die auch das christliche Jesus-Bild bereichern können – auch wenn jüdisches und christliches Jesus-Bild letztlich doch auf entscheidende Weise different bleiben. (ORF Buchtipp)
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Titel
Jesus von Nazareth im Spiegel jüdischer Forschung
Autor/innen
ISBN
978-3-942271-01-1 9783942271011
Erschienen
2010
Bindung
Broschur
Seiten
136
Sprache
Deutsch

Pressestimmen

„Der Rabbiner Homolka, Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Autor zahlreicher Bücher (…) verfolgt die Geschichte dieses christlich-jüdischen Dialogs über den historischen Jesus bis zum Jesus-Buch Joseph Ratzingers.“ Die Welt am Sonntag

„Homolkas Buch lädt dazu ein, die zentrale Gestalt des Christentums aus der Perspektive des jüdischen Glaubens zu betrachten. Besonders interessant sind die von Homolka aufgezeigten vielfältigen Versuche jüdischer Wissenschaftler, die Lehre Jesu als „integralen Bestandteil der jüdischen Tradition und Geschichte zu begreifen“; Versuche, die auch das christliche Jesus-Bild bereichern können – auch wenn jüdisches und christliches Jesus-Bild letztlich doch auf entscheidende Weise different bleiben.“ ORF Buchtipp

Berichterstattung, in: Die Furche vom 12. Januar 2012, S. 18.

Berichterstattung auf kathweb.at vom 18. Januar 2012 mit dem Titel: Rabbiner Homolka -  Jesus hat Judentum nicht revitalisiert.

Berichterstattung, in: Wiener Zeitung vom 21./22. Januar 2012, S. 17.

Homolka: „Die jüdische Beschäftigung mit Jesus kann aber auch Christen motivieren, über diesen bedeutenden Juden nachzudenken, und sich daran zu erinnern, dass seine jüdische Herkunft kein kultureller Zufall war, sondern ein Teil der Heilsgeschichte“ Luxemburger Wort, 18./19. März 2017

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