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Kinderarzt Karl Leven. Lebensspuren - Todesspur
Jüdische Memoiren Bd. 13
Der jüdische Kinderarzt Dr. Karl Leven (1895-1942) liess sich 1931 in seiner Heimatstadt Düren in eigener Praxis nieder. Schon 1933, kurz nach dem Boykott-Tag machte das Ehepaar Leven erste Erfahrungen mit der brutalen Gewalt der Nationalsozialisten. Die berufliche Entrechtung folgte: 1934 der Entzug der Kassenzulassung, 1938 das Berufsverbot. In der Progromnacht wurde die Praxiseinrichtung zerschlagen und verbrannt. Der Zwangsinternierung in Aachen folgte am 15. Juni 1942 die Deportation "nach dem Osten", die Todesspur, die nach Izbica und in das Vernichtungslager Sobibor führt. Seit 1995 hat sich der Autor, selbst Kinderarzt in Düren, der Lebenswelt seines Kollegen angenähert. Seine Recherchen belegen die Jahrhunderte alte Verwurzelung der Familie Leven in der rheinischen Region. Auch wird die Bedeutung jüdischer Kinderärzte für die Medizin in Deutschland vor 1933 beleuchtet, ebenso wie die bereitwillige Kooperation der nichtjüdischen Ärzteschaft mit dem Nationalsozialismus.
Preisinformation
Buch
24,00 €
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Derzeit nicht verfügbar.
Produktinformation
Titel
Kinderarzt Karl Leven. Lebensspuren - Todesspur
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
ISBN
9783938485057
Bindung
gebunden
Seiten
430
Abbildungen
15
Format
16.8 × 19.2 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Reihe
Jüdische Memoiren, Band 13
Kategorie
Pressestimmen
Stets geht es Johannsen darum, anhand von Einzelschicksalen deren geschichtlichen Kontext zu beleuchten. Und außerdem die Entwicklung seines Berufsstands.
Aachener Zeitung, 7.12.2012, Nr. 285
Bei der Recherche für sein Buch war es Dr. Lorenz Peter Johannsen besonders wichtig, Menschen zu finden, die Karl Leven gekannt haben. Eine Dürenerin erzählte ihm, wie sie als junges Mädchen die weinenden Eheleute Leven in der Küche ihrer Eltern sitzen sah. Nazis waren in die Wohnung des Kinderarztes eingedrungen und hatten die schwangere Else Leven die Treppe hinauf- und hinuntergejagt. Sandra Kinkel, Dürener Zeitung, 9. November 2023
Aachener Zeitung, 7.12.2012, Nr. 285
Bei der Recherche für sein Buch war es Dr. Lorenz Peter Johannsen besonders wichtig, Menschen zu finden, die Karl Leven gekannt haben. Eine Dürenerin erzählte ihm, wie sie als junges Mädchen die weinenden Eheleute Leven in der Küche ihrer Eltern sitzen sah. Nazis waren in die Wohnung des Kinderarztes eingedrungen und hatten die schwangere Else Leven die Treppe hinauf- und hinuntergejagt. Sandra Kinkel, Dürener Zeitung, 9. November 2023
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