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Letzte Bilder - Final Pictures

Die „rassenkundliche“ Untersuchung jüdischer Familien im Ghetto Tarnów 1942 - The 1942 “Race Study” of Jewish Families in the Tarnów Ghetto

Notizen: Visuell 3

Das Buch ist noch bei der Topographie des Terrors in Berlin erhältlich.

1942 fotografierten und untersuchten zwei junge Wiener Anthropologinnen 106 jüdische Familien im deutsch besetzen Polen. In der Stadt Tarnów wollten sie angeblich „typische Merkmale der Ostjuden“ erforschen. Sie wussten von der bevorstehenden Deportation und drängten deshalb zur Eile. Insgesamt erfassten und fotografierten sie 565 Männer, Frauen und Kinder. Fast alle wurden wenige Monate später im Holocaust ermordet. Nur etwa 25 Überlebende konnten später berichten. Ihre Zeugnisse, die Bilder und biographischen Daten der Ermordeten ermöglichen es, das Leben, die Verfolgung und Vernichtung der 25.000 Juden von Tarnów zu erzählen – am Beispiel von Familien, deren Namen, Berufe und Fotos sich zufällig erhalten haben.

Unter Mitarbeit von Götz Aly

Herausgegeben von der Stiftung Topographie des Terrors/Andrea Riedle

Buch 39,00 € inkl. MwSt. ggf. zzgl. Versandkosten*

Nicht lieferbar.

Titel
Letzte Bilder - Final Pictures
Die „rassenkundliche“ Untersuchung jüdischer Familien im Ghetto Tarnów 1942 - The 1942 “Race Study” of Jewish Families in the Tarnów Ghetto
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-407-8 9783955654078
Erschienen
2020
Bindung
Hardcover
Seiten
292
Abbildungen
737
Sprache
Deutsch, Englisch
Übersetzung
Jefferson Chase

Pressestimmen

Besprochen in ZEIT, 21. Oktober 2020

Besprochen in Süddeutsche Zeitung, 22. Oktober 2020

Besprochen in Frankfurter Allgemeine, 29. Oktober 2020

Besprochen in Der Standard, 9. November 2020 

Besprochen in Weser-Kurier, 23. November 2020 

Besprochen in Neue Rundschau, November 2020

»Von den meisten Ermordeten existieren keine weiteren Lebenszeugnisse. Einzig in diesem Buch wird ihr Andenken bewahrt.« junge Welt, 28. November 2020 

Besprochen bei Radio Bremen, Dezember 2020

»Fast alle der hier erfassten Menschen waren wenige Wochen oder Monate danach tot. Umso erschütternder dieser Band: ein Nekrolog, der zugleich Mahnung ist, den Anfängen zu wehren.«  Neues Deutschland, 5. Dezember 2020 

Besprochen in Blickpunkt.e 6 (2020)

Besprochen bei buten und binnen, Radio Bremen Fernsehen, 08.01.2021 

Besprochen bei rbb Fernsehen, 16. Januar 2021 

Besprochen in Weser-Kurier, 3. Februar 2021 

Besprochen in Die Presse, 5. Mai 2021

Besprochen bei Wina. Das jüdische Stadtmagazin, Mai 2021 

Audiobeitrag auf Bayern 2, 20. Mai 2022

Eine Chronologie über 'Vielfalt und ihre Vernichtung', die den Großteil des Bands ausmacht, verbindet die jüdische kleine Welt von Tarne mit derjenigen ihrer von außen gekommenen Zerstörer unter der NS-Herrschaft. Nur wenige von ihnen wurden später strafrechtlich belangt, die meisten genossen nach der Rückkehr in die Wohlgeordnetheit ihrer bürgerlichen Existenz ihr Leben in der Bonner, ja sogar noch in der Berliner Republik. ZfG, Juni 2022 

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