Cover von Max Ophüls

Max Ophüls

Deutscher – Jude – Franzose

Jüdische Miniaturen Bd. 112
Er war Film-, Theater- und Hörspielregisseur: Max Ophüls, eigentl. Max Oppenheimer (1902–1957). Seinen Durchbruch als Filmregisseur erlebt Ophüls 1932 mit der Schnitzler-Verfilmung „Liebelei“. Als Jude wird Ophüls 1933 von den Nazis aus Deutschland vertrieben. Er flieht nach Frankreich, das seine zweite Heimat wird, aus der ihn der Krieg wieder vertreibt; 1941 muss er erneut vor den Nazis flüchten, diesmal in die USA, nach Hollywood. 1949 kehrt er nach Frankreich zurück, nun ein französischer und kosmopolitischer Regisseur, der es als seine Aufgabe ansieht, zur Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich und zwischen Deutschen und Juden beizutragen. Nach ihm ist der Max-Ophüls-Preis benannt, der seit 1980 jährlich in Saarbrücken im Rahmen des gleichnamigen Festivals an deutschsprachigen Filmnachwuchs verliehen wird.
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Titel
Max Ophüls
Deutscher – Jude – Franzose
Autor/innen
ISBN
978-3-942271-36-3 9783942271363
Erschienen
2011
Bindung
Broschur
Seiten
128
Abbildungen
35
Format
11.5 × 15.5 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Reihe

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