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Mediziner, „Rassenschänder“, Interbrigadist …?

Hans Serelman – Der deutsche Arzt des Maquis

Die „New York Times“ machte Hans Serelman 1935 zum verurteilten „Rassenschänder“ im „Dritten Reich“. Seither wird dies ungeprüft in die internationale Fachliteratur übernommen. Serelmans Wirken als Mediziner, Kommunist, Widerstandskämpfer und einziger deutscher Arzt im Maquis blieb indes unbeleuchtet. Sein rastloses Leben jedoch kreuzten viele, u.a. Gerhard und Werner Scholem, Walter Janka, Harry Domela und Paul Ludwig Landsberg. Serelmans Daten lagern in 40 Archiven von Moskau bis Boston und erzählen von einem Leben beeindruckender historischer, geografischer und menschlicher Dimension. Sie führen den Leser durch das deutsche KZ, den Spanischen Bürgerkrieg, die französischen Gefangenenlager bis in die Résistance und dokumentieren nicht zuletzt ein Stück Medizingeschichte des 20. Jahrhunderts.
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Titel
Mediziner, „Rassenschänder“, Interbrigadist …?
Hans Serelman – Der deutsche Arzt des Maquis
ISBN
978-3-95565-262-3 9783955652623
Erschienen
2018
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
264
Abbildungen
29
Format
14.5 × 20 cm (B × H)
Sprache
Deutsch

Pressestimmen

Hinweis zur Planung einer Lesung in Glauchau Freie Presse, 20. März 2018

Pressebeitrag anlässlich einer Lesung am 19. Oktober in Glauchau: „eine facettenreiche Biografie“ Freie Presse, 8. August 2018

Pressebeitrag anlässlich der Lesung, Freie Presse, 17. Oktober 2018

Hans Serelman wird in Frankreich als Angehöriger der Franc-tireurs et partisans (FTP) und der Forces francaises de l'intérieur (FFI) geehrt. In beiden Teilen Deutschlands war er in Vergessenheit geraten. Seifert schließt nun die Erinnerungslücke. Hans Serelmans Leben böte Stoff für einen spannenden Film, vermerkt zu Recht Enrico Hilbert im Klappentext des Buches. neues deutschland, 19. Oktober 2018

Konstantin Seifert hatte eine fraglos schwierige Aufgabe zu lösen: Hans Serelmann war weder in der Weimarer Republik noch nach 1933 eine promimente Figur der ersten oder zweiten Reihe. [...] Diesen Intellektuellen und politisch Suchenden dennoch sichtbar zu machen, darin besteht das grundlegende Verdienst dieses Buches. Neues Archiv für sächsische Geschichte 89 (2018)

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