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Neues Judentum – altes Erinnern?
Zeiträume des Gedenkens
Schriftenreihe des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks Bd. 1
In den letzten 25 Jahren ist in Deutschland eine neue jüdische Gemeinschaft entstanden, die Ausdruck und Ergebnis diverser mentaler, kultureller, religiöser und geografischer Veränderungen ist. Die Einwanderung von knapp einer Viertelmillion Jüdinnen und Juden aus der Ex-UdSSR seit den 1990er Jahren und Tausenden Israelis in den letzten Jahren transformiert das Judentum in Deutschland fundamental. Dies hat direkte Auswirkungen auf Themen wie „Erinnerung an die Schoa“ und „jüdisches Erinnern heute“. Wie prallen unterschiedliche Erinnerungskulturen aufeinander bzw. inwiefern mischen sie sich? Wie reagiert die Mehrheitsgesellschaft, der sich die Frage des Mit- und Nebeneinanders der Erinnerung(en) heute mit neuer Dringlichkeit stellt? Das Buch gibt sowohl die Stimmen von jungen jüdischen Intellektuellen und Kunstschaffenden als auch von etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wieder. Es versteht sich als eine Leinwand, auf die das für die Zukunft Deutschlands und Europas so wesentliche Drama der Erinnerung projiziert wird.
Dieser Band bildet den Auftakt einer neuen Schriftenreihe des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks.
Mit Beiträgen von Dmitrij Belkin, Ljudmila Belkin, Hartmut Bomhoff, Micha Brumlik, Max Czollek, Rachel de Boor, Avi Feldman, Jo Frank, Evgenia Gostrer, Yair Haendler, Walter Homolka, Stefanie Höpfner, Uffa Jensen, Jelena Jeremejewa, Karen Körber, David Kowalski, Yana Lemberska, Eva Lezzi, Vivian Liska, Alissa Maxman, Igor Mitchnik, Hannah Peaceman, Oleg Pronitschew, Anna Schapiro, Layla Zami Zuckerman
Preisinformation
Buch
29,00 €
inkl. MwSt.
ggf. zzgl. Versandkosten*
Produktinformation
Titel
Neues Judentum – altes Erinnern?
Zeiträume des Gedenkens
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
ISBN
978-3-95565-209-8
Erschienen
2017
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
352
Abbildungen
21
Format
16 × 23.3 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Reihe
Kategorie
Pressestimmen
Leseprobe im Tagesspiegel vom 14. Juli 2017
„‚Neues Judentum – altes Erinnern?’ ist eine sehr vielfältige und dicht geschriebene Essaysammlung und man stellt dabei fest, Gedenken, Erinnern kann, muss sich aber nicht immer um den Holocaust drehen.“ BR 5 aktuell, 13. Juli 2017
Essay aus „Neues Judentum – altes Erinnern? auf Faust-Kultur, Juli 2017
Die jüdische Erinnerung hat sich verändert – Interview mit der Historikerin Ljudmila Belkin, NDR Info/Schabat Schalom, 25. August 2017
„Die Autoren appellieren an eine aktive Mitgestaltung, eine gemeinsame Gestaltung von Gemeinschaft und Gesellschaft, in der Erinnerung nicht hierarchisiert wird. Keine Erinnerung ist besser oder schlechter. Es gibt nicht die Erinnerung. Es gibt Abertausende.“ Deutschlandfunk Kultur, 11. November 2017
„Längst gibt es nicht mehr nur die eine für alle gültige Erinnerung an Verfolgung und Shoah, denn jüdische Erinnerung bedeutet nicht mehr nur die nationalsozialistische Verfolgung,Vertreibung und Vernichtung, sie kann auch die Erinnerung an den Sieg der Roten Armee über die deutschen Soldaten bedeuten.“ Deutschlandfunk Kultur, 8. Dezember 2017
Buchtipp in der JGZ − Jüdische Gemeindezeitung Frankfurt, Heft 4/2017
„‚Neues Judentum – altes Erinnern?’ ist eine sehr vielfältige und dicht geschriebene Essaysammlung und man stellt dabei fest, Gedenken, Erinnern kann, muss sich aber nicht immer um den Holocaust drehen.“ BR 5 aktuell, 13. Juli 2017
Essay aus „Neues Judentum – altes Erinnern? auf Faust-Kultur, Juli 2017
Die jüdische Erinnerung hat sich verändert – Interview mit der Historikerin Ljudmila Belkin, NDR Info/Schabat Schalom, 25. August 2017
„Die Autoren appellieren an eine aktive Mitgestaltung, eine gemeinsame Gestaltung von Gemeinschaft und Gesellschaft, in der Erinnerung nicht hierarchisiert wird. Keine Erinnerung ist besser oder schlechter. Es gibt nicht die Erinnerung. Es gibt Abertausende.“ Deutschlandfunk Kultur, 11. November 2017
„Längst gibt es nicht mehr nur die eine für alle gültige Erinnerung an Verfolgung und Shoah, denn jüdische Erinnerung bedeutet nicht mehr nur die nationalsozialistische Verfolgung,Vertreibung und Vernichtung, sie kann auch die Erinnerung an den Sieg der Roten Armee über die deutschen Soldaten bedeuten.“ Deutschlandfunk Kultur, 8. Dezember 2017
Buchtipp in der JGZ − Jüdische Gemeindezeitung Frankfurt, Heft 4/2017
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