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Nicht ganz koscher

Vaterjuden in Deutschland

Jüdisch ist, wer Kind einer jüdischen Mutter ist. Das Religionsgesetz, die Halacha, ist da eindeutig. Allein auf die Mutter kommt es an. Herkunft und Glauben des Vaters sind für den Status irrelevant. In den Jüdischen Gemeinden sind sie nicht registriert. Da der Status oftmals im Widerspruch zu Selbstbild und Fremdzuschreibungen steht, suchte Ruth Zeifert nach der Bedeutung der religiösen Regel und schließlich das Gespräch mit „Vaterjuden“. Sie lässt diese Menschen mit ihren Erfahrungen, Problemen, Wünschen und Hoffnungen zu Wort kommen und bietet ihnen ein Forum, ihre Lebenswirklichkeit auszudrücken. Letztendlich stellt sich die Frage, ob Vaterjuden Juden sind oder im Spannungsfeld differierender Selbst- und Fremdzuschreibungen „zwischen den Stühlen“ bleiben.
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Titel
Nicht ganz koscher
Vaterjuden in Deutschland
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-208-1 9783955652081
Erschienen
2017
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
218
Format
16 × 23.3 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Kategorie

Pressestimmen

„Das Thema beschäftigt mich mein ganzes Leben, natürlich. Was mich daran beschäftigt, ist, dass ich keine Jüdin bin, obwohl ich in einer jüdischen Familie lebe. Und das in Deutschland.“ Ruth Zeifert in einem Pressebeitrag auf Deutschlandfunk Kultur, 12. Mai 2017

Interview mit Ruth Zeifert auf NDR Info, 5. Mai 2017

„Das Buch gibt den theoretischen, gut und kurzweilig lesbaren Hintergrund zu der Empfehlung, die Ruth Zeifert auch an anderer Stelle bereits ausgesprochen hat. Empfehlungen, die für die Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland von großer Bedeutung sein werden.“ haGalil, 6. Juni 2017

„Interessant an Zeiferts Studie sind aber nicht nur die teilweise sehr aufwühlenden Ergebnisse und Einblicke in die Gedankenwelt von »Vaterjuden«, sondern auch eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der Geschichte der Patrilinearität seit biblischen Zeiten.“ Jüdische Allgemeine, 10. August 2017

Ausführliche Rezension auf socialnet., 15. September 2017

Rezension in der Illustrierten Neuen Welt, Ausgabe 3/2017

Besprochen in JUDAICA 74 (2018)

Durch dieses politisch aufgeladenen Feld führt Zeifert mit einer besonnenen Sprache. Sie stellt verschiedene Perspektiven übersichtlich und würdigend dar. Über Exkurse, etwa zur Halacha oder später im Buch zu dem Verhältnis der deutschen Linken zu Jüd*innen, schafft sie einer breiten Leser*innenschaft Zugänge zu einem komplexen Phänomen. Meadon 12 (2018)

Interview bei taz, 11. Oktober 2021

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