Cover von Reichssicherheitshauptamt und Nachkriegsjustiz

Reichssicherheitshauptamt und Nachkriegsjustiz

Das Bovensiepen-Verfahren und die Deportationen der Juden aus Berlin

von Andreas Nachama (Hg.)
Topographie des Terrors. Notizen, Band 10

Die Generalstaatsanwaltschaft beim Kammergericht Berlin (West) ermittelte ab 1963 systematisch gegen ehemalige Angehörige des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA). Einen Teil des Verfahrens bildete der „Bovensiepen-Prozess“ gegen den ehemaligen Chef der Berliner Gestapo und einige seiner früheren Mitarbeiter.
Die Autoren des Bandes geben einen Überblick über die justizielle Ahndung von Verbrechen des RSHA nach 1945, zeichnen den Verlauf des Bovensiepen-Verfahrens nach und analysieren, warum das Verfahren scheiterte. Sie gehen auch der Frage nach, warum die Öffentlichkeit gerade vom Bovensiepen-Prozess kaum Notiz nahm. Aus Zeugenaussagen jüdischer Überlebender ergeben sich zudem detaillierte Einblicke in das „Wissen“ vom Holocaust.

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Titel
Reichssicherheitshauptamt und Nachkriegsjustiz
Das Bovensiepen-Verfahren und die Deportationen der Juden aus Berlin
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-130-5 9783955651305
Erschienen
2015
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
144
Abbildungen
27
Format
12.5 × 19 cm (B × H)
Sprache
Deutsch

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