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Seit ich weiß, dass Du lebst

Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten

„Seit ich weiß, dass Du lebst“. Dieser Satz prägte, sprachlich variiert, vielfach den Briefwechsel meiner Eltern zwischen Juni und November 1946. Damals lebten sie tausende Kilometer getrennt voneinander und hatten gerade erst erfahren, dass alle beide überlebt hatten. Kennengelernt hatten sie einander 1934 im Pariser Exil – Vater, ein deutscher politischer Emigrant, und Mutter, eine rumänische Jüdin, die in Frankreich neu anfangen wollte. Ihre Ende September 1935 in Bukarest geschlossene Ehe galt als „Rassenschande“ und konnte als Verbrechen geahndet werden. Aufgrund einer Denunziation gerieten sie ins Visier der Gestapo in der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest. Der nationalsozialistische Verfolgungsapparat begann zu arbeiten. Sie wurden getrennt. Erst Ende 1946 trafen sie einander in Dresden wieder.
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Titel
Seit ich weiß, dass Du lebst
Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-553-2 9783955655532
Erschienen
2022
Bindung
gebunden (jacket)
Seiten
174
Abbildungen
45
Format
12 × 20.5 cm (B × H)
Sprache
Deutsch

Pressestimmen

Literarischer Jahresrückblick 2022, MDR KULTUR, 29. Dezember 2022

»Lebensschicksale wie diese berühren einen nicht nur emotional. Sie zeigen vor allem, wie kompliziert, wie widersprüchlich antisemitische Verfolgung und illegaler Widerstand waren.« Dresdner Neueste Nachrichten, 25. November 2022

TV-Beitrag im MDR Sachsenspiegel, 7. Dezember 2022 

»In ihrem Buch Seit ich weiß, dass du lebst - Liebe und Widerstand in finstersten Zeiten begibt sich Nora Goldenbogen auf die Spuren der Lebensgeschichte ihrer Eltern. Ihr Vater überlebte das KZ-Sachsenhausen, ihre Mutter, eine rumänische Jüdin, die Verfolgung in Bukarest. Die Dresdner Historikerin zeichnet […] von Briefen die bewegende Liebes- und Leidensgeschichte ihrer Eltern nach.« MDR Kultur, 7. Dezember 2022 

»Ein Paar in NS- und SED-Zeiten: Die jüdische Historikerin Nora Goldenbogen hat ein Buch über die leidvolle Geschichte ihrer Eltern geschrieben.« Sächsische Zeitung, 1. Dezember 2022

Die Dresdner Historikerin und langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Nora Goldenbogen, erzählt in dem Buch 'Seit ich weiß, dass du lebst' die dramatische Geschichte ih- rer Eltern. Sie lernten sich auf der Flucht vor den Nazis im Exil in Paris kennen und lieben – er ein politischer Emigrant, sie eine rumänische Jüdin. Sonntag, 5. November 2023

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