Cover von Vom Soldatenehrenmal zum Denkmal für alle Opfer des Nationalsozialismus

Vom Soldatenehrenmal zum Denkmal für alle Opfer des Nationalsozialismus

Ein Lehrstück deutscher Erinnerungskultur

Burgwedel (nahe Hannover) hat seit November 2012 eine Erinnerungsstätte, die einem differenzierten Gedenken an Krieg und NS-Unrecht gerecht wird. Mit ihr wurden, gegen Widerstände, neue Wege beschritten. Ort und Gedenktext laden alle Bürger zum Innehalten und zur Besinnung ein. Der Vollendung dieses Erinnerungswerkes in der gegenwärtigen Form ging ein tiefgreifender, emotional geführter Konflikt voraus, der fast sechs Jahre lang andauerte. Der Autor dieses Berichts war zeitweise massiven Anfeindungen vor Ort ausgesetzt, indem er an ortsgeschichtliche Ereignisse der NS-Zeit erinnerte, die in der Nachkriegszeit in Vergessenheit geraten oder bewusst verdrängt worden sind. Der von ihm aus Insidersicht geschilderte kontroverse Entscheidungsablauf steht beispielhaft für viele Orte, die aufgrund der zeitgeschichtlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte aufgefordert sind, ihre Erinnerungspolitik und die darum geführten Debatten noch einmal zu überdenken und den historischen Tatsachen anzupassen. Sein Bericht ist ein erinnerungspolitisches Lehrstück.
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Titel
Vom Soldatenehrenmal zum Denkmal für alle Opfer des Nationalsozialismus
Ein Lehrstück deutscher Erinnerungskultur
Autor/innen
ISBN
978-3-95565-179-4 9783955651794
Erschienen
2016
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
216
Abbildungen
44 (Farbabbildungen)
Format
17 × 23 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Kategorie

Pressestimmen

Mahnmal-Streiter als kritischer Chronist. Über den Jahre währenden Großburgwedeler Mahnmal-Streit hat Rudolf Gutte aus der Perspektive des beteiligten Kommunalpolitikers eine kritische Chronik in Buchform geschrieben. Hannoversche Allgemeine, 12. August 2016 online

Nachricht über Buchvorstellung – Hannoversche Allgemeine, September 2016

„[Gutte] bezeichnet das Werk als ‚Ein Lehrstück deutscher Erinnerungskultur’. Und das ist es auch. Gegen immense Widerstände hat es Gutte geschafft, dass Ende 2012 an der Stelle des Soldatenehrenmals ein Gedenkort entstanden ist, an dem an alle Opfer (und seien es auch die früheren Täter) erinnert wird.“ Cellesche Zeitung, 20. Mai 2017

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