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Von Bramsche nach Buenos Aires
Auf den Spuren der jüdischen Familie Voss
Die Familie des Viehhändlers Ernst Voss aus Bramsche emigriert 1937 nach Argentinien. Sie sind Juden und müssen vor den Nazis fliehen. In Basavilbaso, einer kleinen Stadt in der Provinz Entre Ríos mitten in der argentinischen Pampa, wo schon viele Juden aus Europa leben, finden sie schließlich vorübergehend Unterschlupf. Später zieht es sie in die Hauptstadt Buenos Aires. Dort lebt heute auch der Sohn der Familie, Dr. Erwin Hermann Voss.
Dieter Przygode gelingt es, zu ihm einen Kontakt herzustellen, aus dem sich ein reger Austausch entwickelt. Bei einem Besuch in Argentinien sucht der Autor mit ihm die Stationen auf, an denen seine Familie nach ihrer Flucht aus Bramsche gelebt hat.
Der Weg dieser deutschen jüdischen Familie, die gezwungen war, sich eine neue Heimat zu suchen, um zu überleben, wird ebenso nachgezeichnet wie das Schicksal jener Familienangehörigen, denen die Flucht nicht mehr gelang und an die kein Grabstein erinnert, weil ihre Asche in einem der Vernichtungslager verstreut ist.
Preisinformation
Buch
19,90 €
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Produktinformation
Titel
Von Bramsche nach Buenos Aires
Auf den Spuren der jüdischen Familie Voss
ISBN
978-3-95565-132-9
Erschienen
2015
Bindung
Klappenbroschur
Seiten
194
Abbildungen
57
Format
14.5 × 20 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pressestimmen
Spurensuche in Bramsche
Deutschlandradio Kultur, 14. Oktober 2016 und 21. Juli 2017 online
Dieter Przygode beschreibt die spannende Geschichte der Familie Voss
Deutschlandradio Kultur, 14. Oktober 2016 und 21. Juli 2017 online
Dieter Przygode beschreibt die spannende Geschichte der Familie Voss
Kölner Rundschau/Kölner Stadtanzeiger, 7. September 2016
Anhand von Dokumenten, Fotos und Zeitzeugenaussagen und ergänzt durch die Tagebuchaufzeichnungen von seinem Besuch in Buenos Aires erzeugt Dieter Przygode das Gesamtbild eines exemplarischen Familienschicksals, wie es sich vielfach von Deutschland ausgehend abgespielt hat.
hagalil.com online
''Mit dem Schicksal von jüdischen Familien aus Osnabrück und Bramsche, die im Dritten Reich vom Nazi-Terror verfolgt wurden, in Konzentrationslagern starben oder emigrierten, befasst sich ein jüngst erschienenes Buch, das der Bramscher Dieter Przygode geschrieben hat. Auf berührende Weise lässt er Briefe, Aussagen von Zeitzeugen und Auszüge aus Dokumenten sprechen.''
Osnabrücker Zeitung, 5. Mai 2016 online
Buchvorstellung in: Osnabrücker Wissen, 14-2016
Neue Osnabrücker Zeitung, Bersenbrücker Kreisblatt online
Bramscher Nachrichten, 19. Dezember 2015
Ankündigung der Buchveröffentlichung in: Bramscher Nachrichten, 29. Oktober 2015
„In einer gelungenen Mischung aus Dokumentation und Reisetagebuch gelingt es Przygode, den Leser für die damaligen Geschehnisse in Deutschland und Argentinien und dem geschäftigen Treiben im heutigen Buenos Aires zu fesseln.“
Heimatjahrbuch Osnabrücker Land, 2016
Pressebeitrag zu Ronny Reinbergs Besuch in Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung, 28. Juli 2016
Pressebeitrag über Przygodes Reise nach Israel, Neue Osnabrücker Zeitung, 15. Dezember 2016
Pressebeitrag anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen in Osnabrück Neue Osnabrücker Zeitung, 22. August 2018d
Nach der Machtübergabe an die Nazis habe es viele Maßnahmen gegen Juden gegeben, wie einen sogenannten Stürmerkasten neben der St. Martinskirche oder einem Schild in Malgarten mit der Aufschrift 'Juden sind hier nicht erwünscht'. Dennoch hätten die Bauern weiterhin mit Ernst Voss Geschäfte gemacht, weil er als fairer Geschäftspartner galt. Allerdings erlebte sein Schwager Carl Meyer in Osnabrück Übergriffe auf Juden unmittelbar mit, so dass die Entscheidung getroffen wurde, zu flüchten. Argentinien mit seiner europäisch wirkenden Hauptstadt Buenos Aires wurde auserwählt. Osnabrücker Rundschau, 12. Mai 2023
Nach der Machtübergabe an die Nazis habe es viele Maßnahmen gegen Juden gegeben, wie einen sogenannten Stürmerkasten neben der St. Martinskirche oder einem Schild in Malgarten mit der Aufschrift 'Juden sind hier nicht erwünscht'. Dennoch hätten die Bauern weiterhin mit Ernst Voss Geschäfte gemacht, weil er als fairer Geschäftspartner galt. Allerdings erlebte sein Schwager Carl Meyer in Osnabrück Übergriffe auf Juden unmittelbar mit, so dass die Entscheidung getroffen wurde, zu flüchten. Argentinien mit seiner europäisch wirkenden Hauptstadt Buenos Aires wurde auserwählt. Osnabrücker Rundschau, 12. Mai 2023
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