Cover von Werner Richard Heymann

Werner Richard Heymann

Berlin, Hollywood und kein Zurück

Jüdische Miniaturen Bd. 113
„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört“, mit diesen Worten spielt Heymann in den 1950er Jahren Melodien an, die in der Tat jeder kennt: „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Das ist die Liebe der Matrosen“, „Irgendwo auf der Welt“. Kein Wunder, in der kurzen Phase des Tonfilms vor 1933 ist er der erfolgreichste Filmkomponist der UFA. 1896 in Königsberg geboren, beginnt er mit ernster Musik, ist Mitbegründer des literarisch-musikalischen Kabaretts und Generalmusikdirektor der UFA zur Stummfilm-Zeit. In der französischen Emigration komponiert er Operetten, in Hollywood die Musik für über 40 Filme, u.a. Lubitschs „Ninotschka“. Die Rückkehr nach Deutschland konfrontiert ihn mit einer gewandelten Situation. Seiner vielseitigen Familie, den vier Ehefrauen und seiner Balance von Witz und Humanität gelten weitere Schlaglichter dieses Buches.
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Titel
Werner Richard Heymann
Berlin, Hollywood und kein Zurück
ISBN
978-3-942271-37-0 9783942271370
Erschienen
2011
Bindung
Broschur
Seiten
80
Abbildungen
13
Format
11.5 × 15.5 cm (B × H)
Sprache
Deutsch
Reihe

Pressestimmen

Musik, Melodie, das sei Heymanns Leben gewesen, so [Robert] Gilbert. Doch zugleich habe der Komponist eine Begabung für Sprache gezeigt, um die ihn mancher Schriftsteller hätte beneiden können. Berliner Morgenpost

Werner Richard Heymann gilt als der größte UFA-Komponist. Das gibt's nur einmal hat wohl jeder schon einmal gehört. Dass dieses Werk nicht in Vergessenheit gerät, hat sich Heymanns Tochter Elisabeth [Trautwein-Heymann] zur Lebensaufgabe gemacht. Deutschlandradio Kultur

Der Autor schildert das aufregende Leben des Komponisten, der 1896 als Sohn eines Königsberger Getreidegroßhändlers zur Welt kam und nach den Stationen Berlin, der Emigration in Paris und Hollywood, nach dem Krieg in München ansässig wurde, wo er 1961 starb. Das Blättchen

Wolfgang Trautwein [weiß...] in diesem flott, aber nicht ohne aufklärerische Hintergedanken geschriebenen Büchlein, viele Ereignisse, [...], Liedtitel und -texte [...] knapp und bündig zu interpretieren. info-netz-musik  

„Trautwein gelingt zudem das Kunststück, das Lebensschicksal Heymanns ausgehend von den Auswirkungen des neuen Mediums Film und des anschließenden Wechsels zum Tonfilm zu einer exemplarischen kleinen Soziologie der Filmindustrie zu entfalten und hinter den zahlreichen Verflechtungen von Tonfilm, nationalsozialistischer Propaganda sowie dem – durchaus nicht gänzlich unpolitischen – Wirken der deutschen Exilanten in Hollywood […] und der nachfolgenden Rückkehr in das zerstörte Deutschland den Zusammenhang von Politik, Film und Unterhaltungsindustrie aufscheinen zu lassen.“
Lied und populäre Kultur Song and Popular Culture; Jahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs Freiburg 57. Jahrgang - 2012

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