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Elisa Klapheck: Liebesbriefe an Regina Jonas
Im Juli 1939 lernten sich Rabbiner Joseph Norden und Rabbinerin Regina Jonas in Hamburg kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick für den damals schon fast Siebzigjährigen und die halb so alte Kollegin. Sie wagen eine Liebesbeziehung in "bitterböser Zeit". Bis zu seiner Deportation nach Theresienstadt im Sommer 1942 schrieb Joseph Norden (1870–1943) etwa einhundert Briefe an Regina Jonas (1902-1944) nach Berlin.
Die Korrespondenz ist Ausdruck einer einzigartigen Liebe zweier Intellektueller zwischen rabbinischer Verantwortung, stetigem Lernen und dem Ringen um ein gemeinsames Glück im Angesicht der Shoa.
Elisa Klapheck hat Regina Jonas bereits ein Denkmal gesetzt, indem sie deren Arbeit „Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?“ kommentiert neu herausgegeben hat. Kürzlich erschien zum 90. Jahrestag der Ordination von Jonas eine Neuausgabe. Mit der Edition der Liebesbriefe werden weitere Facetten von Regina Jonas‘ Persönlichkeit sichtbar.
Moderation: Marguerite Marcus.
Salon Varnhagens Töchter
Berlin
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