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„Uns eint die Liebe zum Buch. Jüdische Verleger in Leipzig 1815–1938“
Seit dem 18. Jahrhundert zählt Leipzig zu den bedeutendsten Messe- und Verlagsstädten in Deutschland. Auch jüdische Verleger waren an diesem Erfolg beteiligt, darunter prägende Persönlichkeiten wie Henri Hinrichsen und Kurt Wolff. Viele andere sind heute fast vergessen. Wichtige Publikationen des liberalen Judentums entstanden um 1850 dank spezialisierter Verlagshäuser und Druckereien in Leipzig. Jüdische Verleger waren vor allem Anfang des 20. Jahrhunderts sehr vielseitig aktiv: Ihre Publikationen reichten von religiösen Schriften über die berühmten Notendrucke der Edition Peters bis zu wissenschaftlichen Werken, Stadtplänen und Zeitschriften oder Künstlerbüchern der Moderne. Die Ausstellung dokumentiert das reiche Wirken jüdischer Verleger in der Buchstadt Leipzig bis zu ihrer Enteignung, Verfolgung und Emigration in der NS-Zeit.
In Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.
Bibliothek der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (Foyer)
Gustav-Freytag-Str. 40
04277 Leipzig
Öffnungszeiten: Mo–Fr 9 bis 20 Uhr, Sa 9 bis 16 Uhr
Eine Veranstaltung im Rahmen des Themenjahres „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“
