Die aus Karlsruhe stammende Familie Marum-Lunau hatte nach der im KZ Kislau erfolgten Ermordung von Ludwig Marum, Reichstagsabgeordneter der SPD, 1934 Deutschland verlassen müssen und in Frankreich Asyl gesucht. Die sieben Mitglieder der Familie erlebten nach Kriegsbeginn Internierungslager oder zugewiesene Wohnorte, sie wurden voneinander getrennt und mussten einen zähen Kampf um Einreisevisa nach Übersee führen; zwei wurden ohne Wiederkehr nach Sobibor und Sachsenhausen deportiert.
Herausgegeben von Jacques Grandjonc
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