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Bittersweet
Jüdisches Leben im Roten Wedding 1871–1933
Fabriken, Straßenkämpfe, miserable Wohnungen – das war der Wedding der Gründerzeit. Berlin hatte um 1900 zwar die meisten jüdischen Einwohner, aber die wenigsten lebten im Wedding. Und kaum etwas ist über die zaghaften Anfänge bekannt.
Die Digitalisierung jüdischer Tageszeitungen sowie weiterer Dokumente macht es erstmals möglich, die spannende Historie vom Aufbruch über die Blüte bis zum Niedergang zu rekonstruieren. Im Vergleich zu den bekannten jüdischen Vierteln im Zentrum oder Westen Berlins entsteht in diesem Buch ein überraschend anderes Porträt jüdischen Lebens.
Carsten Schmidt führt seine Leserinnen und Leser durch die Straßen des Weddings, betrachtet einzelne Gebäude und verweilt an bedeutungsvollen Plätzen. Wir lernen den Alltag engagierter Rabbiner, die Kraft jüdischer Frauen und die Ideen mutiger Geschäftsleute kennen. Der Zeitzeuge Israel Alexander erinnert sich an seine Kindheit. Stets wird deutlich, dass große Hoffnung, unendliche Hilfsbereitschaft und tiefe Verzweiflung das jüdische Leben im Arbeiterbezirk geprägt haben.
Priceinformation
Book
18.00 €
incl. VAT
excl. shipping costs*
Product information
Title
Bittersweet
Jüdisches Leben im Roten Wedding 1871–1933
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
ISBN
978-3-95565-590-7
Appearance
2023
Binding
Brochure with gate-folded covers
Pages
168
Figures
40 (Farbabb.)
Format
14.5 × 20 cm (W × H)
Language
German
Category
Subject
Press comments
Aber wie jüdisch war eigentlich dieser damals tiefrote Arbeiterbezirk wirklich? Zwar hatte Berlin zur Wende ins 20. Jahrhundert eine große jüdische Bevölkerung, doch lebte die eher im Scheunen- oder im Bayerischen Viertel als im Wedding. Berliner Woche, 8. August 2023
Wie eingangs erwähnt erweist sich die Spurensuche als schwierig. Der Autor war bei seinen Schilderungen auf zeitgenössische Darstellungen und Archive angewiesen. Auch wenn einige Wiederholungen es manchmal mühsam machen, lohnt es sich das Buch zu lesen, denn man erfährt Vieles, was anderenfalls in Vergessenheit geraten wäre. Aviva-Berlin, 14. August 2023
Es ist eine Reise durch einen Teil der Stadt, der nicht unbedingt schön war, der zunächst keine Künstler oder Literaten anzog. Der Wedding war, wie es Schmidt ausdrückt, 'das komplette Gegenteil zum Bayerischen Viertel oder anderen westlichen Stadtteilen'. Und doch entstand hier jüdisches Leben, entstanden Synagogen, Vereine und vor allem Wohlfahrtseinrichtungen. Jüdische Allgemeine, 20. August 2023
Jüdisches Leben im roten Wedding Schalom, DLF, 13. Oktober 2023
Carsten Schmidt porträtiert einige jüdische Persönlichkeiten und schreibt Geschichten einzelner Gebäude auf. Daneben überraschen viel historische Details über den Wedding. Abgerundet wird die Darstellung mit den Erinnerungen des Sohnes eines wichtigen Weddinger Rabbiners. Yisrael Alexander gelang die Flucht vor den Nazis und er starb 2005 in Israel. Schmidts Buch verdeutlicht die Normalität jüdischen Lebens im Wedding – aber auch die Herausforderungen, mit denen die Menschen lebten. SPD Schillerpark (Wedding), 8. Januar 2024
Wie eingangs erwähnt erweist sich die Spurensuche als schwierig. Der Autor war bei seinen Schilderungen auf zeitgenössische Darstellungen und Archive angewiesen. Auch wenn einige Wiederholungen es manchmal mühsam machen, lohnt es sich das Buch zu lesen, denn man erfährt Vieles, was anderenfalls in Vergessenheit geraten wäre. Aviva-Berlin, 14. August 2023
Es ist eine Reise durch einen Teil der Stadt, der nicht unbedingt schön war, der zunächst keine Künstler oder Literaten anzog. Der Wedding war, wie es Schmidt ausdrückt, 'das komplette Gegenteil zum Bayerischen Viertel oder anderen westlichen Stadtteilen'. Und doch entstand hier jüdisches Leben, entstanden Synagogen, Vereine und vor allem Wohlfahrtseinrichtungen. Jüdische Allgemeine, 20. August 2023
Jüdisches Leben im roten Wedding Schalom, DLF, 13. Oktober 2023
Carsten Schmidt porträtiert einige jüdische Persönlichkeiten und schreibt Geschichten einzelner Gebäude auf. Daneben überraschen viel historische Details über den Wedding. Abgerundet wird die Darstellung mit den Erinnerungen des Sohnes eines wichtigen Weddinger Rabbiners. Yisrael Alexander gelang die Flucht vor den Nazis und er starb 2005 in Israel. Schmidts Buch verdeutlicht die Normalität jüdischen Lebens im Wedding – aber auch die Herausforderungen, mit denen die Menschen lebten. SPD Schillerpark (Wedding), 8. Januar 2024
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