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„Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten…“
Künstlerinnen in Theresienstadt
Biografien von 12 Künstlerinnen, deren Schicksal mit Theresienstadt verbunden ist
„Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten.“ Diese Worte schrieb die jüdische Künstlerin Julie Wolfthorn nach der Machtübernahme Hitlers an die Frauenrechtlerin Ida Dehmel. Von diesem Zeitpunkt an war der Alltag auch dieser Künstlerin geprägt von Repressalien und finanzieller Not. Durch ihre Deportation nach Theresienstadt und ihren dortigen Tod geriet sie über lange Jahre in Vergessenheit. Dieses von dem NS-Regime beabsichtigte Sich-nicht-Erinnern ist verantwortlich dafür, dass viele jüdische Künstlerinnen in der Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts bis heute kaum Beachtung finden. Zahlreiche Dokumente über diese Frauen und etliche ihrer Werke sind verschollen oder gar vernichtet. In diesem Buch werden zwölf dieser Künstlerinnen vorgestellt. Die Rekonstruktion ihres Lebens soll zeigen, was für außergewöhnliche Malerinnen sie waren und welch couragiertes Leben sie einst zu führen gewagt haben. Künstlerinnen: Julie Wolfthorn, Else Argutinsky-Dolgorukow, Malva Schalek, Hilda Zadikow, Agnes Meyerhof, Johanna Oppenheimer, Clara Arnheim, Charlotta Burešová, Amalie Seckbach, Caroline Borchardt, Chava Pressburger, Helga Weissová-Hošková
Priceinformation
Book
24.90 €
incl. VAT
excl. shipping costs*
Product information
Title
„Es war wohl ein anderer Stern, auf dem wir lebten…“
Künstlerinnen in Theresienstadt
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
ISBN
978-3-95565-026-1
Appearance
2013
Edition
2
Binding
Brochure with gate-folded covers
Pages
216
Figures
69 (Farb- und Schwarzweißabb.)
Format
16 × 22.3 cm (W × H)
Language
German
Category
Press comments
Jedes der Portraits enthält neben den biographischen Daten und Fotographien aus dem Leben der Künstlerin Abbildungen ihrer Kunstwerke. Dabei reduziert die Autorin die Bildauswahl nicht nur auf die Ghettobilder, sondern zeigt, dass es für die KünstlerInnen ein Leben vor und bei den Überlebenden nach Theresienstadt gibt. Das macht die Bilder aus Theresienstadt zusätzlich eindrucksvoll und verhindert eine einfach Reduzierung auf die 'Opferseite'. Es sind bekannte, aber auch heute vergessene Frauen, die mit ihrer Kunst ein Licht auf die Alltagsbedingungen der jeweiligen Künstlerin (...) werfen. Für mich gehört das Buch von Ilka Wonschik zu den bemerkenswertesten Büchern über jüdische Frauen, Kunst und Alltagswirklichkeit im KZ. Statt eines ohnmächtigen Gefühls von Grauen und Unausweichlichkeit vermittelt es selbst im Angesicht des drohenden Todes der Frauen noch Hoffnung und Lebendigkeit.
Barbara Degen, Haus der FrauenGeschichte Bonn, November 2015
Der Autorin gelingt es, diese vielfältigen Schicksale in kurzen Kapiteln zu fassen und eindringliche Porträts der zwölf Frauen zu zeichnen. (...) Einige in Interviewform abgedruckte Gespräche mit Überlebenden und Angehörigen sorgen zudem für interessante Perspektivenwechsel. Durch den Bezug auf den informativen Einführungsteil werden auch größere Zusammenhänge deutlich. Fotografien und Abbildungen von Kunstwerken der Frauen illustrieren den schmalen Band zudem eindrucksvoll. (...) Nicht nur kunstgeschichtlich interessierten Lesern bietet dieses Buch daher einen guten Einblick in die Schicksale jüdischer Künstlerinnen im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, die einen Platz im öffentlichen Gedächtnis verdient haben.
DAMALS. Das Magazin für Geschichte 10/2015 online
Dieses vom NS-Regime beabsichtigte Sich-nicht-Erinnern ist verantwortlich dafür, dass viele Künstlerinnen in der Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts bis heute kaum Beachtung finden … In diesem Buch werden zwölf dieser Künstlerinnen vorgestellt. Die Rekonstruktion ihres Lebens soll zeigen, was für außergewöhnliche Malerinnen sie waren und welch couragiertes Leben sie einst zu führen gewagt haben…
Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft-Brief, Ausgabe 96, II. Quartal 2014
Frauen traten als Künstlerinnen verstärkt erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Öffentlichkeit; um Ausbildung und Anerkennung mussten sie lange kämpfen. (...) Dieses anschaulich geschriebene, reich illustrierte Buch würdigt, eingebettet
in den historischen Kontext, die Biografien und das Schaffen dieser jüdischen Künstlerinnen und weist ihnen einen gebührenden Platz in der Kunstgeschichte zu.
ekz-Publikation IN 2014/23
Barbara Degen, Haus der FrauenGeschichte Bonn, November 2015
Der Autorin gelingt es, diese vielfältigen Schicksale in kurzen Kapiteln zu fassen und eindringliche Porträts der zwölf Frauen zu zeichnen. (...) Einige in Interviewform abgedruckte Gespräche mit Überlebenden und Angehörigen sorgen zudem für interessante Perspektivenwechsel. Durch den Bezug auf den informativen Einführungsteil werden auch größere Zusammenhänge deutlich. Fotografien und Abbildungen von Kunstwerken der Frauen illustrieren den schmalen Band zudem eindrucksvoll. (...) Nicht nur kunstgeschichtlich interessierten Lesern bietet dieses Buch daher einen guten Einblick in die Schicksale jüdischer Künstlerinnen im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, die einen Platz im öffentlichen Gedächtnis verdient haben.
DAMALS. Das Magazin für Geschichte 10/2015 online
Dieses vom NS-Regime beabsichtigte Sich-nicht-Erinnern ist verantwortlich dafür, dass viele Künstlerinnen in der Kunstbewegung des 20. Jahrhunderts bis heute kaum Beachtung finden … In diesem Buch werden zwölf dieser Künstlerinnen vorgestellt. Die Rekonstruktion ihres Lebens soll zeigen, was für außergewöhnliche Malerinnen sie waren und welch couragiertes Leben sie einst zu führen gewagt haben…
Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft-Brief, Ausgabe 96, II. Quartal 2014
Frauen traten als Künstlerinnen verstärkt erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Öffentlichkeit; um Ausbildung und Anerkennung mussten sie lange kämpfen. (...) Dieses anschaulich geschriebene, reich illustrierte Buch würdigt, eingebettet
in den historischen Kontext, die Biografien und das Schaffen dieser jüdischen Künstlerinnen und weist ihnen einen gebührenden Platz in der Kunstgeschichte zu.
ekz-Publikation IN 2014/23
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