Die Jüdische Reformgemeinde zu Berlin entwickelte ab 1845 einen modernisierten, weitgehend deutschen Ritus, mit dem sie sich von zahlreichen der überlieferten Glaubensgesetze abwendete. Die so eingeleitete Erneuerung beruhte auf den zentralen Inhalten der jüdischen Religion und entsprach dem Bedürfnis der in Deutschland lebenden Juden nach Innerlichkeit und Wahrhaftigkeit. In der vorliegenden Arbeit wird erstmalig die Geschichte der Reformgemeinde geschildert.
Herausgegeben von Peter Galliner
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