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Kollektive Unschuld
Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern
Das Buch zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges (8. Mai 1945/2020)
Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah galt lange als bundesdeutsche Erfolgsgeschichte. Dieses Image beginnt mit der zunehmenden Rechtsradikalisierung in Politik und Gesellschaft mehr und mehr zu bröckeln. Das vorliegende Buch zeigt, dass in diesem bundesdeutschen Selbstbild immer schon die Geschichte der Schuld- und Erinnerungsabwehr, der Täter-Opfer-Umkehr, der Selbststilisierung als Opfer und der antisemitischen Projektion ausgeblendet wurde. Eine (selbst-)kritische Aufarbeitung der Vergangenheit hat auch 75 Jahre nach der Niederschlagung des Nationalsozialismus auf gesellschaftlicher Ebene kaum stattgefunden: durch die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern manifestiert sich vielmehr ein Selbstbild, das um den Mythos kollektiver Unschuld kreist.
Priceinformation
Book
17.00 €
incl. VAT
excl. shipping costs*
Product information
Title
Kollektive Unschuld
Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern
ISBN
978-3-95565-359-0
Appearance
2020
Binding
Softcover with flaps
Pages
136
Format
12.9 × 20 cm (W × H)
Language
German
Category
Press comments
Interview mit dem Autor im MiGAZIN, 18. Februar 2020
„Opfermythos und Wiedergutwerdung. Was man vom falschen Bild der Deutschen über ihre Vergangenheitsbewältigung wissen muss.“ Kreuzer (logbuch 2020)
Besprochen auf haGalil.com, 16. März 2020
„Der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn knöpft sich in einem erhellenden Essay das Konfliktfeld zwischen Geschichtsvergessenheit und Geschichtsversessenheit in Deutschland vor.“ Deutschlandfunk Kultur, 23. März 2020
„Die größte Lebenslüge der Bundesrepublik.“ Jüdische Allgemeine, 28. März 2020
„Die Schuld kann nicht geteilt werden. Sie lässt sich nicht vergleichen. […] Das formuliert Samuel Salzborn mit der nötigen Schärfe in seiner abrechnenden Analyse.“ Der Freitag, 31. März 2020
„In einem pointierten Essay bündelt Salzborn zentrale Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen und historischen Antisemitismusforschung.“ Der Tagesspiegel, 28. April 2020
Besprochen in: demokratischer-salon.de, 27. April 2020
„Samuel Salzborn hat eine scharfe Abrechnung über die Deutschen und ihren ‚Opfermythos‘ verfasst.“ Süddeutsche Zeitung, 26. April 2020
„Erinnerung blendet Schuld aus“, Gespräch mit dem Autor im WDR5, 30. April 2020
„Samuel Salzborns Buch ‚Kollektive Unschuld‘ zeigt, dass im bundesdeutschen Selbstbild immer schon die Geschichte der Schuld- und Erinnerungsabwehr, der Täter-Opfer-Umkehr, der Selbststilisierung als Opfer und der antisemitischen Projektionen ausgeblendet wurde.“ radioeins rbb, 5. Mai 2020
„Salzborn verschont niemandem in diesem Essay. Seine harte Rhetorik und seine starken analytischen Fähigkeiten resultieren in einem ungemein dichten und provokativen Werk. Dieses Buch hat großen Symbolcharakter: Salzborn stößt eine lange verdrängte und nie wirklich offen ausgetragene Diskussion an.“ Portal für Politikwissenschaft, 5. Mai 2020
„Salzborns zentrale These ist radikal - und gerade deshalb leistet der Essay einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Shoah.“ Belltower News, 7. Mai 2020
„Eine aufschlussreiche und detailreiche Analyse um den Nationalsozialismus und die Shoah in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik.“ bnr.de, 8. Mai 2020
„Opfermythos und Wiedergutwerdung. Was man vom falschen Bild der Deutschen über ihre Vergangenheitsbewältigung wissen muss.“ Kreuzer (logbuch 2020)
Besprochen auf haGalil.com, 16. März 2020
„Der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn knöpft sich in einem erhellenden Essay das Konfliktfeld zwischen Geschichtsvergessenheit und Geschichtsversessenheit in Deutschland vor.“ Deutschlandfunk Kultur, 23. März 2020
„Die größte Lebenslüge der Bundesrepublik.“ Jüdische Allgemeine, 28. März 2020
„Die Schuld kann nicht geteilt werden. Sie lässt sich nicht vergleichen. […] Das formuliert Samuel Salzborn mit der nötigen Schärfe in seiner abrechnenden Analyse.“ Der Freitag, 31. März 2020
„In einem pointierten Essay bündelt Salzborn zentrale Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen und historischen Antisemitismusforschung.“ Der Tagesspiegel, 28. April 2020
Besprochen in: demokratischer-salon.de, 27. April 2020
„Samuel Salzborn hat eine scharfe Abrechnung über die Deutschen und ihren ‚Opfermythos‘ verfasst.“ Süddeutsche Zeitung, 26. April 2020
„Erinnerung blendet Schuld aus“, Gespräch mit dem Autor im WDR5, 30. April 2020
„Samuel Salzborns Buch ‚Kollektive Unschuld‘ zeigt, dass im bundesdeutschen Selbstbild immer schon die Geschichte der Schuld- und Erinnerungsabwehr, der Täter-Opfer-Umkehr, der Selbststilisierung als Opfer und der antisemitischen Projektionen ausgeblendet wurde.“ radioeins rbb, 5. Mai 2020
„Salzborn verschont niemandem in diesem Essay. Seine harte Rhetorik und seine starken analytischen Fähigkeiten resultieren in einem ungemein dichten und provokativen Werk. Dieses Buch hat großen Symbolcharakter: Salzborn stößt eine lange verdrängte und nie wirklich offen ausgetragene Diskussion an.“ Portal für Politikwissenschaft, 5. Mai 2020
„Salzborns zentrale These ist radikal - und gerade deshalb leistet der Essay einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit der Shoah.“ Belltower News, 7. Mai 2020
„Eine aufschlussreiche und detailreiche Analyse um den Nationalsozialismus und die Shoah in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik.“ bnr.de, 8. Mai 2020
Besprochen im NDR Blickpunkt: Diesseits, 10. Mai 2020
Besprochen auf HaGalil.com, 12. Mai 2020
Besprochen bei Deutschlandfunk Kultur, 22. Mai 2020
„Auf Ärmel aufgenähte ‚Ungeimpft‘-Sterne, an KZ-Kleidung angelehnte Kostümierungen sowie die Instrumentalisierung Anne Franks auf sogenannten Hygienedemos zeugen von Geschichtsvergessenheit, mangelndem Respekt und missbrauchen die Verantwortung gegenüber jüdischen Mitbürgern. Angesichts dieser Entwicklungen erscheint die Publikation Samuel Salzborns als dringend notwendige Warnung.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Juni 2020
„Buch des Monats.“ Blätter für deutsche und internationale Politik 6/2020
„Stolz auf die bisherige Erinnerungskultur in Deutschland ist unangebracht. In diese Wunde kann man den Finger gar nicht oft genug legen.“ litlog, 9. Juli 2020
„Wer sich also entsetzt fragt, wie denn bloß heute antisemitisches, völkisches, rechtsradikales Gedankengut ‚wiederaufkeimen‘ könnten, erhält hier die bittere Antwort: Weil es nie weg gewesen ist.“ Der Sonntag, 19. Juli 2020
Interview im Akduell, 14. Juli 2020
„Salzborn pflegt eine deutliche Sprache und spricht Wahrheiten aus, die nicht jedem gefallen.“ Gemeindezeitung Nr. 89 / Juli-August 2020 der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen
Besprochen in taz, 11. August 2020
»Die interessierte Leserschaft erhält mit dem schmalen Band einen kompakten Überblick und einen zugespitzten Kommentar zur andauernden kollektiven Schuldabwehr in der Bundesrepublik. Ohne eine klarsichtige Bestandsaufnahme der deutschen Opferinszenierung können weder der neue Aufstieg der extremen Rechten noch die grassierende Israelfeindlichkeit tatsächlich verstanden werden.« ZfG - Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 68 (2020)
[Es] bleibt festzuhalten, dass mit dem rezensierten Taschenbuch gerade für die politische Bildung ein wichtiger Baustein in der gegenwärtigen Diskussion um die Gefährdung unserer Demokratie durch den Rechtsextremismus geliefert wird. Salzborn legt eine breit angelegte Darstellung des Diskurses zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit vor und bezieht einen klaren Standpunkt gegen Tendenzen, diesen Teil der Geschichte zu ,entsorgen‘. Horst-Alfred Heinrich, Neue politische Literatur, 17. September 2020
Besprochen bei BR 5, 8. November 2020
Besprochen bei hr 2, 3. November 2020
Besprochen in Publik-Forum, Nr. 20 | 2020
Besprochen bei jetzt, 9. November 2020
Besprochen bei SWR2, 18. November 2020
Besprochen in Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 „Informationen“ Nr. 92, 2020
Besprochen in Leipziger Zustände, Januar 2021
Besprochen in Historische Zeitschrift 312 (2021) 1
Besprochen in Informationen. wiss. Zeitschrift des Studienkreis Deutscher Widerstand; Gilde-Rundbrief 1.21 (Gilde Soziale Arbeit)
»Dieser Essay ist eine scharfe Abrechnung und eine harte Analyse […] [Salzborns] Text fordert von uns einiges ab und lässt uns fast ratlos zurück.« Medaon 15 (2021)
Besprochen im Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, Jg. 23, 2021
»Salzborn legt eine breit angelegte Darstellung des Diskurses zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit vor und bezieht einen klaren Standpunkt gegen Tendenzen, diesen Teil der Geschichte zu ,entsorgen‘.« Neue Politische Literatur (2020) 65
„Seine Botschaft zu übersehen, kann sich die deutsche Leserschaft schlichtweg nicht leisten.“ Jahrbuch Extremismus & Demokratie 2021
Besprochen bei Deutschlandfunk Kultur, 22. Mai 2020
„Auf Ärmel aufgenähte ‚Ungeimpft‘-Sterne, an KZ-Kleidung angelehnte Kostümierungen sowie die Instrumentalisierung Anne Franks auf sogenannten Hygienedemos zeugen von Geschichtsvergessenheit, mangelndem Respekt und missbrauchen die Verantwortung gegenüber jüdischen Mitbürgern. Angesichts dieser Entwicklungen erscheint die Publikation Samuel Salzborns als dringend notwendige Warnung.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Juni 2020
„Buch des Monats.“ Blätter für deutsche und internationale Politik 6/2020
„Stolz auf die bisherige Erinnerungskultur in Deutschland ist unangebracht. In diese Wunde kann man den Finger gar nicht oft genug legen.“ litlog, 9. Juli 2020
„Wer sich also entsetzt fragt, wie denn bloß heute antisemitisches, völkisches, rechtsradikales Gedankengut ‚wiederaufkeimen‘ könnten, erhält hier die bittere Antwort: Weil es nie weg gewesen ist.“ Der Sonntag, 19. Juli 2020
Interview im Akduell, 14. Juli 2020
„Salzborn pflegt eine deutliche Sprache und spricht Wahrheiten aus, die nicht jedem gefallen.“ Gemeindezeitung Nr. 89 / Juli-August 2020 der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen
Besprochen in taz, 11. August 2020
»Die interessierte Leserschaft erhält mit dem schmalen Band einen kompakten Überblick und einen zugespitzten Kommentar zur andauernden kollektiven Schuldabwehr in der Bundesrepublik. Ohne eine klarsichtige Bestandsaufnahme der deutschen Opferinszenierung können weder der neue Aufstieg der extremen Rechten noch die grassierende Israelfeindlichkeit tatsächlich verstanden werden.« ZfG - Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 68 (2020)
[Es] bleibt festzuhalten, dass mit dem rezensierten Taschenbuch gerade für die politische Bildung ein wichtiger Baustein in der gegenwärtigen Diskussion um die Gefährdung unserer Demokratie durch den Rechtsextremismus geliefert wird. Salzborn legt eine breit angelegte Darstellung des Diskurses zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit vor und bezieht einen klaren Standpunkt gegen Tendenzen, diesen Teil der Geschichte zu ,entsorgen‘. Horst-Alfred Heinrich, Neue politische Literatur, 17. September 2020
Besprochen bei BR 5, 8. November 2020
Besprochen bei hr 2, 3. November 2020
Besprochen in Publik-Forum, Nr. 20 | 2020
Besprochen bei jetzt, 9. November 2020
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Besprochen in Historische Zeitschrift 312 (2021) 1
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Besprochen im Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, Jg. 23, 2021
»Salzborn legt eine breit angelegte Darstellung des Diskurses zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit vor und bezieht einen klaren Standpunkt gegen Tendenzen, diesen Teil der Geschichte zu ,entsorgen‘.« Neue Politische Literatur (2020) 65
„Seine Botschaft zu übersehen, kann sich die deutsche Leserschaft schlichtweg nicht leisten.“ Jahrbuch Extremismus & Demokratie 2021
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