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Max Tau
Schildknappe der Literatur – Erster Friedenspreisträger
Jüdische Miniaturen Bd. 308
Max Tau (1897–1976) war einer der einflussreichsten Gestalten der deutschen wie auch der norwegischen Literaturvermittlung. Wegbereiter für viele, wie Nelly Sachs, Albert Schweitzer, Nikos Kazantzakis, Marie-Luise Kaschnitz, Wolfgang Koeppen – und der Versöhnung von Norwegen und Deutschland. Sein Netzwerk war immens: Thomas Mann, Martin Buber, Erich Kästner. Dass nordische und vor allem norwegische Literatur über Deutschland ihren Weg in die Weltliteratur fand, war dem jungen Lektor in Berlin beim Verlag Bruno Cassirer zu verdanken, seinem Gespür für Werte sowie seiner Beharrlichkeit. 1938 musste er nach Oslo fliehen und 1942 bis 1945 nach Stockholm, wo er einen Exilverlag gründete. Er wurde vielfach geehrt und erhielt als Erster den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Priceinformation
Book
8.90 €
incl. VAT
excl. shipping costs*
Product information
Title
Max Tau
Schildknappe der Literatur – Erster Friedenspreisträger
ISBN
978-3-95565-595-2
Appearance
2023
Binding
Softcover
Pages
88
Figures
20
Format
11.5 × 15.5 cm (W × H)
Language
German
Series
Jüdische Miniaturen, Volume 308
Category
Subject
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Press comments
Vielfach ist Robert von Lucius bereits in Erscheinung getreten: als Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, als Literat in mancherlei Themen, nicht zuletzt als Archivar und Geschichtssschreiber seiner Saxo-Borussia Heidelberg, deren Ehrenmitglied er ist. Nun hat er eine sehr schöne und persönliche Würdigung für Max Tau vorgelegt, den bedeutenden Literaturvermittler und ersten Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels.
Studentenhistoriker.eu, März 2023
Der Autor dieses schönen Bandes hat dem hier Geehrten selbst viel zu verdanken, auch das wird deutlich. Es ist also auch ein wenig Autobiographie im Spiel – Max Tau, Freund der Familie v. Lucius in Oslo, war die erste 'große Gestalt' des jungen Robert, er blieb präsent als Inbild der Güte und des Gebens. tabularasa – Zeitschrift für Gesellschaft und Kultur, März 2023
Einer dieser Personen, die an die aus der Vergangenheit abgeleitete Zukunft Deutschlands glaubten, war Max Tau, der erste Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels – derjenige Jude, der seinem geliebten Heimatland entsagen musste, um überleben und dann von Norwegen aus sein Versöhnungswerk mit Deutschland beginnen zu können. Catholic News Agency, 1. April 2023
Max Tau (1897–1976) war eine der einflussreichsten Gestalten der deutschen wie auch norwegischen Literaturvermittlung. Dass nordische und vor allem norwegische Literatur über Deutschland ihren Weg in die Weltliteratur fand, war dem jungen Lektor in Berlin beim Verlag Bruno Cassirer zu verdanken. Berliner Zeitung, 11. April 2023
Im nicht nur physisch, sondern auch geistig zerstörten Deutschland wurde er zu einem großen Vermittler von Kultur und Literatur. Vielfach wurde er geehrt, er erhielt als Erster den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Tagespost, 13. April 2023
Besprochen in Corps-Zeitung, Juli 2023
Das Besondere dieser Miniatur ist ein persönliches Moment. Denn der Autor hat Max Tau selbst getroffen. Tau war ein Freund der Eltern und die erste »große Gestalt« (S. 9) für den Autor außerhalb der Familie. Auf einem Foto steht Max Tau eingerahmt von Robert von Lucius und dessen Bruder Adrian. Vermutlich ist diese Biografie genau deshalb so gut gelungen, weil es diese persönliche Verbundenheit gab Nordeuropaforum 2024
In Falle von Max Tau verfügt sein Biograph über eine genaue Kenntnis der formalen Daten eines gelehrten, umtriebigen und erlebnisreichen Lebens und zumal über eine persönliche Vertrautheit mit dessen privatem Lebensstil, der von Melancholie der oberschlesischen Heimat ausging und vom Respekt gegenüber den ihn interessierenden Mitmenschen getragen war. Joachim H. Knoll, Historisch-Politisches Buch, Jg. 70
Studentenhistoriker.eu, März 2023
Der Autor dieses schönen Bandes hat dem hier Geehrten selbst viel zu verdanken, auch das wird deutlich. Es ist also auch ein wenig Autobiographie im Spiel – Max Tau, Freund der Familie v. Lucius in Oslo, war die erste 'große Gestalt' des jungen Robert, er blieb präsent als Inbild der Güte und des Gebens. tabularasa – Zeitschrift für Gesellschaft und Kultur, März 2023
Einer dieser Personen, die an die aus der Vergangenheit abgeleitete Zukunft Deutschlands glaubten, war Max Tau, der erste Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels – derjenige Jude, der seinem geliebten Heimatland entsagen musste, um überleben und dann von Norwegen aus sein Versöhnungswerk mit Deutschland beginnen zu können. Catholic News Agency, 1. April 2023
Max Tau (1897–1976) war eine der einflussreichsten Gestalten der deutschen wie auch norwegischen Literaturvermittlung. Dass nordische und vor allem norwegische Literatur über Deutschland ihren Weg in die Weltliteratur fand, war dem jungen Lektor in Berlin beim Verlag Bruno Cassirer zu verdanken. Berliner Zeitung, 11. April 2023
Im nicht nur physisch, sondern auch geistig zerstörten Deutschland wurde er zu einem großen Vermittler von Kultur und Literatur. Vielfach wurde er geehrt, er erhielt als Erster den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Tagespost, 13. April 2023
Besprochen in Corps-Zeitung, Juli 2023
Das Besondere dieser Miniatur ist ein persönliches Moment. Denn der Autor hat Max Tau selbst getroffen. Tau war ein Freund der Eltern und die erste »große Gestalt« (S. 9) für den Autor außerhalb der Familie. Auf einem Foto steht Max Tau eingerahmt von Robert von Lucius und dessen Bruder Adrian. Vermutlich ist diese Biografie genau deshalb so gut gelungen, weil es diese persönliche Verbundenheit gab Nordeuropaforum 2024
In Falle von Max Tau verfügt sein Biograph über eine genaue Kenntnis der formalen Daten eines gelehrten, umtriebigen und erlebnisreichen Lebens und zumal über eine persönliche Vertrautheit mit dessen privatem Lebensstil, der von Melancholie der oberschlesischen Heimat ausging und vom Respekt gegenüber den ihn interessierenden Mitmenschen getragen war. Joachim H. Knoll, Historisch-Politisches Buch, Jg. 70
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