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Postalische Zeugnisse zur deutschen Besatzungsherrschaft im Protektorat Böhmen und Mähren
Press comments
»Sammler der letzten Post: Heinz Wewer war ein „sozialer Philatelist“, er trug die letzten Briefe und Postkarten der Verfolgten des Nationalsozialismus zusammen.« Nachruf im Tagesspiegel, 6. September 2022
„Heinz Wewer hat mit seiner akribischen Untersuchung einen eindrucksvollen Beitrag zur Geschichte der Gefängnisse und Lager im Protektorat geliefert.“ Detlef Brandes, Historische Zeitschrift 309 (2019)
„So hält der Leser wieder ein mit hochinteressanten historischen Informationen randvolles Buch in den Händen, das als ein Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Politik ab 1938 ebenso aufzufassen ist, wie es ein bedeutender Beitrag zur Postgeschichte bzw. der Social Philately des Protektorat Böhmen und Mähren ist.“ Deutsche Briefmarken-Revue, 4/2018
Veranstaltungsbericht von der Vorstellung des Buches am 6. Juni 2018 in der Tschechischen Botschaft
„Gegliedert ist Wewers Buch in einen Teil, der die Geschichte des Protektorates insgesamt behandelt, und einen Teil, der Theresienstadt gewidmet ist. Präzise schildert er das System des Terrors, wobei er mit der Zwangsarbeit einen Bereich thematisiert, der im Zusammenhang mit Böhmen und Mähren eher selten angesprochen wird.“ philatelie, August 2018
„Wewers neue Veröffentlichung ist eine Fortsetzung seines zuvor erschienenen Buches. Diese eindringliche Dokumentation der NS-Verbrechen im Protektorat Böhmen und Mähren ist nicht nur eine Bereicherung der Philatelie, sondern auch der Geschichtswissenschaft, und ist unbedingt lesenswert.“ Die Ganzsache, 1/2018
„Das Buch zeigt auf, welche Möglichkeiten bestehen, Geschichte zu erzählen, wenn man über die Briefmarke selbst hinausblickt.“ Deutschen Briefmarken-Zeitung (DBZ), 27. April 2018
Heinz Wewers Buch bringt mittels der hier abgebildeten und kommentierten Postdokumente dem Leser den Alltag des Ghettos Theresienstadt ungewöhnlich nahe. [...] Die zahlreichen Bilddokumente und die ausführlichen Kommentare erlauben einen detaillierten Blick hinter die auf falschen Versprechungen und Lügen beruhenden Machtstrukturen, welche es dem NS-Staat ermöglichten, die europäischen Juden zu verfolgen und zu vernichten. Albrecht Dümling, mr-Mitteilungen, Nr. 96, Oktober 2
„In seiner Auseinandersetzung mit den auf den ersten Blick trivial anmutenden Spuren aus Papier und Stempelfarbe gelingt es Wewer, einige zumeist vernachlässigte Aspekte des gesellschaftlichen Alltags in den Vordergrund zu rücken.“ H-Soz-Kult, 04. Februar 2019
„Beleg einer 'kritischen Philatelie'.“ Berichterstattung im Tagesspiegel, 12. Juni 2019
Rezension im Traunsteiner Tagblatt, 21. Juni 2019
„Wewer's texts are based on the relevant historiographical literature and original research. The images, which are reproductions of originals in numerous collections and archives, are well chosen and printed in excellent quality. [...] Wewer has contributed to the development of philately and to the understanding of the darkest period in Czech-German relations.“ Czechout No. 176/2019
„In seiner Auseinandersetzung mit dem auf den ersten Blick trivial anmutenden Spuren gelingt es Wewer, einige vernachlässigte Aspekte des gesellschaftlichen Alltags in den Vordergrund zu rücken. [...] Wewer präsentiert die Geschichten [der Verfolgten], deren Hinterlassenschaften er für seine Zwecke auswertet, auf originelle Weise und macht die komplexen historischen Verhältnisse nachvollziehbar.“ Weimarer Beiträge 66 (2020) 1
»Wewer gelingt eine im wahrsten Sinne des Wortes anschauliche Darstellung des Alltags der Verfolgten anhand banaler Schriftstücke. Eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte.« Neues Deutschland, 30. Januar 2021
»Mit Hilfe einer bisher wenig beachteten Kategorie von Dokumenten veranschaulicht der Autor ausgewählte Aspekte der deutschen Besatzungsherrschaft in Böhmen und Mähren.« Mitteilungsblatt Nr. 106 (März 2021) der Bundesarbeitsgemeinschaft Polen e.V. im Bund Deutscher Philatelisten e.V.
»Der Wert des Bandes besteht im Wesentlichen darin, den Alltag von jüdischen und nichtjüdischen Opfern des Nationalsozialismus aus den böhmischen Ländern anhand postalischer Quellen teilweise neu zu beleuchten und den Betroffenen auf diese Weise wieder eine Stimme zu verleihen. Zudem enthält der Band einige wertvolle Anregungen für weitere lokale Mikrostudien. […] Die Publikation ist dank ihrer Gestaltung und Anschaulichkeit über das engere Fachpublikum hinaus auch für ein breiteres Publikum gut nutzbar und geeignet, Interesse an ihrem Gegenstand hervorzurufen.« Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung 71(2) 2022
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