Besprochen bei Schwäbische Zeitung, 30. September 2021
»Ein schmales, dichtes, für einige Leser möglicherweise verwirrendes Erinnerungsbuch.« haGalil, 1. Februar 2022,
Belltower, 9. Februar 2022»Es sind die Stärken von Schabbatkind, dass es der Autorin gelingt, mit oft bewegenden Worten ein rührendes Porträt ihres schillernden, humorvollen und klugen Vaters zu beschreiben, ein farbenkräftiges, nicht unkritisches Bild, das nicht zuletzt von der Sprachkraft der Autorin lebt, die ganz offensichtlich den Witz (und nach eigenen Angaben auch das aufbrausende Wesen) ihres Vaters geerbt hat. […] Es sind bewegende Erinnerungen, die in die Zukunft weisen, und ein Loblied auf die Kraft der Familie.« Zeitzeichen, März 2022
Ayala Goldmann hat eine Familiengeschichte, in der nichts ausgelassen ist: ostjüdisch-orthodoxer Hintergrund, Aufstieg ins gutbürgerliche Berliner Milieu, Verfolgung und Arisierung, Emigration, Pioniergeist in Eretz Israel, Lebensfäden, die abreißen oder neu geknüpft werden.
Aviva Berlin, 20. Februar 2023 Goldmann [...] schuf mit ihrem Buch für ihren areligiös gewordenen Vater ein berührend geschriebenes Kaddisch. Der Untertitel von 'Schabbatkind – Geschichten meiner Familie' deutet das Unvollständige, Anekdotenhafte, bruchstückhaft Entdeckte an. Illustrierte Neue Welt, April 2023
Shraga Goldmann entstammte als siebtes Kind einer osteuropäischen, orthodox-jüdischen Familie. 1935 geboren, entkam Shraga dem Zugriff des Nazisystems, weil seine Familie 1938 dank Kontakten der Tante nach Palästina auswandern konnte. Man habe den Vater einmal als 'Sonntagskind' bezeichnet, berichtet Goldmann, für sie aber sei er das 'Schabbatkind'. Augsburger Zeitung, 17. April 2023
Im Buch schreibt sie auch über die mütterliche Seite ihrer Familie. Wie Shraga Goldmann die hübsche Medizinstudentin Sibylle Jäckle kennenlernte, die später zum Judentum konvertierte. Wie herzlich sie von seiner Familie in Haifa empfangen wurde. Und wie er – im Gegensatz dazu – von ihrer Großmutter Elfriede Jäckle derart ablehnend behandelt wurde, dass es schon beleidigend war. Neu-Ulmer Zeitung, 18. April 2023
Besprochen bei SWR, 20. April 2023