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Spuren des Terrors
Postalische Zeugnisse zum System der deutschen Konzentrationslager
In „Spuren des Terrors. Postalische Zeugnisse zum System der deutschen Konzentrationslager“ charakterisiert Heinz Wewer zehn „frühe Lager“, 21 Konzentrationslager, die der Inspektion der Konzentrationslager bzw. dem SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamt unterstanden, und 44 Außenlager. Dokumentarische Grundlage seiner Arbeit sind Postkarten, Briefe, Briefumschläge und sonstige Dokumente des Postverkehrs, also ein in der Forschung bisher wenig genutzter Quellenbestand. Die Geschichte und Strukturen der Lager werden skizziert und durch postalische Dokumente anschaulich gemacht, ebenso Stationen der KZ-Haft unbekannter und bekannter Regimegegner wie Erich Mühsam, Hans Litten, Carl von Ossietzky, Maria Günzl, Paul Schneider, Werner Sylten und Martin Niemöller. Die besondere Aufmerksamkeit des Autors gilt dem Zugang der Häftlinge zum Postverkehr, ihrer einzigen Verbindung zur Außenwelt. Trotz der Zensur, der jede Lebensäußerung der Gefangenen unterworfen war, vermitteln die Dokumente, die alle als farbige Faksimiles abgebildet sind, ein authentisches Bild einiger Aspekte des Alltags in deutschen Konzentrationslagern.
Priceinformation
Book
39.00 €
incl. VAT
excl. shipping costs*
Product information
Title
Spuren des Terrors
Postalische Zeugnisse zum System der deutschen Konzentrationslager
Verlag
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
ISBN
978-3-95565-350-7
Appearance
2020
Binding
Hardcover
Pages
320
Figures
370
Format
22.8 × 28 cm (W × H)
Language
German
Category
Subject
Press comments
»Sammler der letzten Post: Heinz Wewer war ein „sozialer Philatelist“, er trug die letzten Briefe und Postkarten der Verfolgten des Nationalsozialismus zusammen.« Nachruf im Tagesspiegel, 6. September 2022
„Die Stärke [des Buches] besteht darin, den genannten Menschen, die im KZ nur als Nummer existierten, ihre Namen zurückzugeben. [...] Wewers Zusammenstellung ist auch ein Beitrag zum Gedenken an die Opfer, denn die allermeisten, deren Post hier vorgestellt wird, erlebten das Kriegsende nicht.“ Süddeutsche Zeitung, 20. Januar 2020
„Die Stärke [des Buches] besteht darin, den genannten Menschen, die im KZ nur als Nummer existierten, ihre Namen zurückzugeben. [...] Wewers Zusammenstellung ist auch ein Beitrag zum Gedenken an die Opfer, denn die allermeisten, deren Post hier vorgestellt wird, erlebten das Kriegsende nicht.“ Süddeutsche Zeitung, 20. Januar 2020
„Einer der bundesweit besten Kenner des Themas präsentiert nun ein neues Buch. [...] Wewer hat Dokumente aus 38 Sammlungen und Archiven in neun Ländern unter die Lupe genommen. Sie machen das faktenreiche und gut lesbare Buch anschaulich.“ Ostsee-Zeitung, 15. Januar 2020
„Postkarten aus Auschwitz: Heinz Wewer dokumentiert Nachrichten von Häftlingen deutscher Konzentrationslager. Besuch bei einem Forscher der besonderen Art.“ Ausführliche Berichterstattung über Buch und Autor im Tagesspiegel, 27. Januar 2020
„Eine Chronik der Konzentrationslager, die postalische Zeugnisse der Opfer in den Mittelpunkt stellt. […] Wewer rekonstruiert auch ihr Leben vor und – sofern sie überlebt haben – nach der Lagerhaft und gibt ihnen damit das zurück, was ihnen die Konzentrationslager nehmen sollten: ihre eigene Geschichte und Individualität.“ taz, 25. Januar 2020
Berichterstattung in: Rhein-Neckar-Zeitung, 14. Januar 2020
Berichterstattung in: Philatelie 512 (Februar 2020)
Besprochen in: Aachener Zeitung, 18. Februar 2020
Besprochen in: Aachener Zeitung, 18. Februar 2020
„Mit dem Buch gelingt Heinz Wewer ein weiteres Meisterwerk. Anschaulich zeigt er auf, wie man die Philatelie in geschichtliche Darstellungen oder beispielsweise auch in den Schulunterricht integrieren kann.“ Philatelie 513 (März 2020)
Berichterstattung in: Polen und wir. Zeitschrift für deutsch-polnische Verständigung 1/2020
Besprochen in: Die Briefmarke 5/2020
»Was für eine Arbeit, über Jahre hinweg! Da mögen historisch und politisch Kundige sicher sein, schon viel über die NS-Diktatur und deren Konzentrationslager zu wissen – hier erfahren sie auf fast jeder Seite etwas Neues.« Das Archiv, 3|2020
»Die Dokumentation „Spuren des Terrors“ sollte […] in allen pädagogischen und öffentlichen Bibliotheken zur Verfügung stehen. Sie bildet ohne Zweifel auch Material für die schulische und außerschulische politische Bildung an; denn darauf kommt es an: Die Menschen aufzuklären und zu bilden, dass Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie Garantien dafür sind, human und menschenwürdig zu leben, individuell, lokal und global.« socialnet, 13. Oktober 2020
»Als zentrale Errungenschaft Wewers muss freilich der scharfe Blick auf die deutsche
Verfolgungs- und Vernichtungspolitik gelten. Indem er sie erläutert und kontextualisiert, leistet er Aufklärungsarbeit und Wissensvermittlung im allerbesten Sinne.« Stephan Lehnstaedt in ZfG - Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 68 (2020)
»Wewer gelingt eine im wahrsten Sinne des Wortes anschauliche Darstellung des Alltags der Verfolgten anhand banaler Schriftstücke. Eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte.« Neues Deutschland, 30. Januar 2021
Besprochen in POLEN und wir 1/2020
Besprochen in Praxis Geschichte 6/2021
»Wewer gelingt eine im wahrsten Sinne des Wortes anschauliche Darstellung des Alltags der Verfolgten anhand banaler Schriftstücke. Eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte.« Neues Deutschland, 30. Januar 2021
Besprochen in POLEN und wir 1/2020
Besprochen in Praxis Geschichte 6/2021
»The letters, postcards, and other postal documents open a door to often neglected sources that shed light on the German concentration-camp system and the life of the prisoners. […] Heinz Wewer’s well-written and easy-to-read book succeeds in raising awareness of the history of National Socialist Germany and the concentration camps among the general public and particularly among philatelists.« Yad Vashem Studies 50(1) 2022
Wewers Ansatz ist bewundernswert sorgfältig und zugleich interdisziplinär; gleichzeitig zeugt er von einer tiefen Kenntnis des historischen Kontexts sowie der rechtlichen und administrativen Strukturen des NS-Staates. Tschechische Historische Zeitschrift, März 2026
Wewers Ansatz ist bewundernswert sorgfältig und zugleich interdisziplinär; gleichzeitig zeugt er von einer tiefen Kenntnis des historischen Kontexts sowie der rechtlichen und administrativen Strukturen des NS-Staates. Tschechische Historische Zeitschrift, März 2026
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