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Zuflucht am Rande Europas
Portugal 1933–1945
Irene Pimentel hat mit Christa Heinrich in ihrem Buch „Zuflucht am Rande Europa“ ein kaum bekanntes Kapitel der Exilgeschichte beleuchtet. Ausgerechnet unter dem nationalistischen aber offenbar nicht antisemitischen Diktator Salazar wurde das neutrale Portugal in der Nazizeit zum wichtigsten europäischen Fluchttor nach Übersee.
Priceinformation
Book
29.90 €
incl. VAT
excl. shipping costs*
Product information
Title
Zuflucht am Rande Europas
Portugal 1933–1945
ISBN
978-3-95565-436-8
Appearance
2022
Binding
Softcover
Pages
262
Figures
88
Format
22 × 22.5 cm (W × H)
Language
German
Original language
Portuguese
Translation
Aus dem Portugiesischen von Sarita Brandt und Renate Heß
Press comments
Irene Pimentel hat mit Christa Heinrich in ihrem Buch 'Zuflucht am Rande Europas' ein kaum bekanntes Kapitel der Exilgeschichte beleuchtet. Ausgerechnet unter dem nationalistischen aber offenbar nicht antisemitischen Diktator Salazar wurde das neutrale Portugal in der Nazizeit zum wichtigsten europäischen Fluchttor nach Übersee. Leipziger Volkszeitung, 18. März 2022
»Der Band „Zuflucht am Rande Europas“ der beiden Autorinnen Irene Flunser Pimentel und Christa Heinrich würdigt die lebensrettende Bedeutung Portugals für Zehntausende von Flüchtlingen. Eine spannende und reichbebilderte Lektüre, die auf breiter Quellenbasis fußt und deren Reiz nicht zuletzt darin liegt, dass eine portugiesische Historikerin und eine deutsche Soziologin und TV-Journalistin einen binationalen sowie interdisziplinären Blick auf ein vergessenes Kapitel europäischer Exilgeschichte werfen.« haGalil, 6. Mai 2022
»Der Band „Zuflucht am Rande Europas“ der beiden Autorinnen Irene Flunser Pimentel und Christa Heinrich würdigt die lebensrettende Bedeutung Portugals für Zehntausende von Flüchtlingen. Eine spannende und reichbebilderte Lektüre, die auf breiter Quellenbasis fußt und deren Reiz nicht zuletzt darin liegt, dass eine portugiesische Historikerin und eine deutsche Soziologin und TV-Journalistin einen binationalen sowie interdisziplinären Blick auf ein vergessenes Kapitel europäischer Exilgeschichte werfen.« haGalil, 6. Mai 2022
Wird im Spielfilm „Casablanca“ deutlich, dass für die Flüchtenden nach Übersee die einzige Chance der Auswanderungshafen Lissabon im neutralen Portugal ist, so ist vielen dieses neutrale Portugal als Flüchtlings- und Transitland weniger bekannt.
Die beiden Autorinnen Irene Flunser Pimentel und Christa Heinrich schaffen mit ihrem Buch „Zuflucht am Rande Europas. Portugal 1933 - 1945“ ein Bewusstsein für diese letzte Ausfahrt der vor den Nazis Flüchtenden.« Lipola – Literatur & Politische Akzente, Mai 2022
»Portugal ist in der Geschichte des europäischen Exils der Dreißiger und Vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein noch wenig bekanntes Kapitel. Die Autorinnen versuchen […], diese Lücke zu schließen. […] Umfangreiches, teilweise unbekanntes Fotomaterial ergänzt diese hochinteressante Dokumentation über den Fluchtpunkt Portugal der Jahre 1933-1945, der im Lande selbst nur wenige Spuren hinterließ.« nova cultura, 20. Juni 2022
»Ein gelungenes Buch über einen nicht sehr bekannten Fluchtweg. Es erinnert nicht nur an „Ein kleines Land mit einem großen Herzen“, sondern diese Erinnerung verdeutlicht, dass sich ein neutraler Staat nicht heraushalten kann und darf, wenn es um menschliche Verbrechen geht.« Zukunft braucht Erinnerung, 1. Juni 2022
»Portugal fällt vielen nicht als Erstes ein, wenn man an Zufluchtsorte für Juden und Jüdinnen auf der Flucht vor dem nationalsozialistischen Terrorregime denkt. Das Land bot allerdings zehntausenden Menschen vorübergehend oder dauerhaft Sicherheit: vorübergehend, da für viele Portugal vor allem ein Transitland war. Von hier aus konnten Schiffe in die westliche Hemispähre starten. Das Buch ›Portugal. Zuflucht am Rande Europas. 1933–1945‹ widmet sich nun dem Alltag der dorthin Geflüchteten, aber auch dem Spannungsfeld, hier in einer anderen Form der Diktatur gelandet zu sein.« wina, Juni 2022
In den zentralen Kapiteln beschreiben die Autorinnen die Funktion Portugals als Fluchtschleuse, vor und in den ersten Monaten des Kriegs, unterlegt mit zahlreichen persönlichen Berichten aus erster und zweiter Hand. Ausführ- lich wird der portugiesische Konsul in Bordeaux Aristides de Sousa Mendes gewürdigt, der mit Helfern in wenigen Tagen über 1500 Transitvisen an Flüchtlinge ausgab, die in Südfrankreich auf der Flucht vor der deutschen Wehrmacht gestrandet waren, bevor er seines Amtes enthoben wurde und die Visen für ungültig erklärt wurden. Wilbert Ubbens, IFB, Januar 2024
»Portugal ist in der Geschichte des europäischen Exils der Dreißiger und Vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein noch wenig bekanntes Kapitel. Die Autorinnen versuchen […], diese Lücke zu schließen. […] Umfangreiches, teilweise unbekanntes Fotomaterial ergänzt diese hochinteressante Dokumentation über den Fluchtpunkt Portugal der Jahre 1933-1945, der im Lande selbst nur wenige Spuren hinterließ.« nova cultura, 20. Juni 2022
»Ein gelungenes Buch über einen nicht sehr bekannten Fluchtweg. Es erinnert nicht nur an „Ein kleines Land mit einem großen Herzen“, sondern diese Erinnerung verdeutlicht, dass sich ein neutraler Staat nicht heraushalten kann und darf, wenn es um menschliche Verbrechen geht.« Zukunft braucht Erinnerung, 1. Juni 2022
»Portugal fällt vielen nicht als Erstes ein, wenn man an Zufluchtsorte für Juden und Jüdinnen auf der Flucht vor dem nationalsozialistischen Terrorregime denkt. Das Land bot allerdings zehntausenden Menschen vorübergehend oder dauerhaft Sicherheit: vorübergehend, da für viele Portugal vor allem ein Transitland war. Von hier aus konnten Schiffe in die westliche Hemispähre starten. Das Buch ›Portugal. Zuflucht am Rande Europas. 1933–1945‹ widmet sich nun dem Alltag der dorthin Geflüchteten, aber auch dem Spannungsfeld, hier in einer anderen Form der Diktatur gelandet zu sein.« wina, Juni 2022
In den zentralen Kapiteln beschreiben die Autorinnen die Funktion Portugals als Fluchtschleuse, vor und in den ersten Monaten des Kriegs, unterlegt mit zahlreichen persönlichen Berichten aus erster und zweiter Hand. Ausführ- lich wird der portugiesische Konsul in Bordeaux Aristides de Sousa Mendes gewürdigt, der mit Helfern in wenigen Tagen über 1500 Transitvisen an Flüchtlinge ausgab, die in Südfrankreich auf der Flucht vor der deutschen Wehrmacht gestrandet waren, bevor er seines Amtes enthoben wurde und die Visen für ungültig erklärt wurden. Wilbert Ubbens, IFB, Januar 2024
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