Curt Bejach

Berliner Stadtarzt und Sozialmediziner

Jüdische Miniaturen Bd. 97

Cover Curt Bejach

Der aus einer jüdischen Arztfamilie stammende Mediziner Dr. Curt Bejach wurde 1922 Stadtarzt in Berlin-Kreuzberg und gehörte 1925 zu den Gründern des neuen „Gesundheitshaus am Urban“, des ersten kommunalen Zentrums für präventive Medizin und Gesundheitserziehung in Berlin. Hier gab es für die Arbeiterbevölkerung des Bezirkes neben den üblichen Beratungsstellen auch eine „Lehrstätte für hygienische Volksbelehrung“, eine Sexualberatungsstelle und wechselnde Ausstellungen. 1933 wurde Bejach entlassen. Er verlor sein von dem Architekten Erich Mendelsohn entworfenes Haus und musste zuletzt als Arzt in einem Zwangsarbeiterlager arbeiten. Im Januar 1944 wurde Bejach nach Theresienstadt und von dort nach Auschwitz deportiert, wo er im Herbst 1944 starb. Heute erinnert vor dem „Landhaus Dr. Bejach“ in Berlin-Steinstücken ein Stolperstein an den Stadtarzt und Sozialmediziner.

Dietlinde Peters
Curt Bejach
Berliner Stadtarzt und Sozialmediziner
Sprache: deutsch
64 Seiten, Broschur
12 Abbildungen
ISBN: 978-3-941450-20-2
5,90 € / 11,50 CHF

Dietlinde Peters bei Hentrich & Hentrich

  • Martha Wygodzinski  
    Dietlinde Peters
    Martha Wygodzinski
    Sprache: deutsch
    64 Seiten, Broschur
    20 Abbildungen
    5,90 € / 11,50 CHF
    mehr