Meir Max Ydit, Jessica Schmidt-Weil (Hg.), Jonah Sievers (Hg.)

Kurze Judentumkunde

für Schule und Selbststudium

Sprache: Deutsch
184 Seiten, Hardcover
34 Abbildungen
ISBN: 978-3-95565-251-7
Erschienen: 2018
26,90 €

Die „Kurze Judentumkunde“ von Rabbiner Meir Ydit (1922–1992) wird seit Mitte der 1980er Jahre im jüdischen Religionsunterricht für Schüler, in der Erwachsenenunterweisung – insbesondere durch den Zuzug jüdischer Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion – oder einfach zum Selbststudium unabhängig von der jeweiligen Denomination genutzt. Die übersichtlich strukturierten Kapitel, von der Entstehung des Judentums bis hin zum heutigen Israel, bieten einen hervorragenden Einblick in die Welt des Judentums und laden zum Lernen ein. Ein wertvolles und zeitloses Buch, das endlich in einer überarbeiteten Neuausgabe vorliegt. 

Aus dem Inhalt

Das Volk Israel | Der jüdische Glaube | Sittlich-moralische Pflichten im Judentum | Das Schrifttum der Tora | Der heilige Tempel und die Synagoge | Das Gebet | Der Schabbat | Der Jüdische Kalender | Der Feiertag | Rosch Haschana – Das Neujahrsfest | Jom Kippur | Sukkot – Das Laubhüttenfest | Simchat Tora – Das Tora-Freudenfest | Chanukka – Das Tempeleinweihungsfest | Rosch Haschana Le’Ilanot – Der Neujahrstag der Bäume | Purim – Das Losfest | Pessach – Das Überschreitungsfest | Neuzeitliche Feiertage | Die Omer-Zeit | Schawuot – Das Wochenfest | Tischa Be’Aw | Die Speisegesetze | Jüdisches Ehe- und Familienrecht | Die Eheschließung | Das rituelle Tauchbad | Das jüdische Kind | Todesfall und Trauerzeit | Der Übertritt zum Judentum | Das Judentum und andere Religionen | Der Staat Israel aus religiöser Sicht | Die Hatikwa – Zeittafel der jüdischen Geschichte bis 1948 – Geschichte Israels – Juden in Deutschland nach 1945 – Die häufigsten Brachot



Meir Max Ydit

geboren 1922 in Pressburg/Mähren. 1942 wurden seine Eltern in Auschwitz ermordet. Er selbst kam in ein Zwangsarbeiterlager. Zwar gelang ihm 1943 die Flucht nach Ungarn, doch wurde er im Sommer 1944 erneut verhaftet und schließlich bis Kriegsende 1945 im KZ Mauthausen inhaftiert. Nach der Befreiung holte er das Abitur nach und begann ein Universitätsstudium. Zeitweise arbeitete er als Sekretär des zionistischen Verbandes „Misrachi“ in der CSSR, bis er schließlich 1948 nach Israel auswanderte. Promotion 1960 in der Schweiz. Anschließend Studium am Hebrew Union College und Abschluss als Master of Hebrew Literature. 1964 Smicha (Rabbinerdiplom) des HUC-Jewish Institute of Religion und bis 1965 Rabbiner in der Reformgemeinde in Ramat-Gan, danach in Jerusalem. Von 1978 bis 1979 Rabbiner in Osnabrück und von 1979 bis 1991 in Neustadt/Weinstraße und in Kaiserslautern. Ydit war zudem Vorstandsmitglied der „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit“ in Landau/ Pfalz und Neustadt/ Weinstraße und Mitglied der CCAR (Central Conference of American Rabbis), der „Rabbinical Assembly“ und der Rabbinerkonferenz in Deutschland.

Jessica Schmidt-Weil

studierte Lehramt und promovierte zum Thema „Jüdische Identität und Religionsunterricht“. Nach 10jähriger Lehrtätigkeit an der jüdischen Schule Isaak E. Lichtigfeld/Philantropin wechselte sie nach Berlin, wo sie heute an einer staatlichen Schule unterrichtet. Weiterhin wirkt sie als Dozentin an der School of Jewish Theology für das Jüdische Religionspädagogik.

Jonah Sievers

geboren 1971 in Hannover. 1996 bis 1997 Studium an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, Fortsetzung am Leo Baeck College in London, wo er 2002 ordiniert wird. Gemeinderabbiner in Braunschweig und Betreuung anderer Gemeinden in Niedersachsen. 2008 Ernennung zum Landesrabbiner. Seit März 2015 Nachfolger von Rabbiner Ben-Chorin in der Synagoge Pestalozzistraße. Geschäftsführendes Mitglied des Vorstands der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK). 

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