Ursel Hochmuth

geboren am 19. Februar 1931 in Hamburg. Sie war eine deutsche Historikerin, Dokumentarin und Autorin. Ursel Hochmuth wurde 1945 Mitglied der FDJ, 1950 auch Mitglied der KPD. Nach Abschluss der Mittleren Reife übersiedelte sie in die DDR, wo sie ihr Abitur nachholte und in Leipzig Germanistik studierte. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg wurde ihr Leipziger Staatsexamen für den Lehrberuf nicht anerkannt, und so wurde sie hauptamtlich in der „Jugendarbeit der in die Illegalität gedrängten KPD“ tätig. 1959 und 1962 gehörte sie zu den Organisatoren der Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Wien und Helsinki.  1964 heiratete Hochmuth Paul Ertel, den sie bei einer Parteischulung in der DDR kennengelernt hatte, und beendete die hauptamtliche Parteitätigkeit. Aus der Ehe gingen zwei Kinder, eine Tochter und ein Sohn, hervor, die sie nach der Scheidung 1969 als alleinerziehende Mutter weiter betreute. Seit 1970 arbeitete sie als Dokumentarin bei der dpa. 2014 verstarb Ursel Hochmut.

Ursel Hochmuth bei Hentrich & Hentrich

Titel: 1

  • Illegale KPD und Bewegung "Freies Deutschland" in Berlin und Brandenburg 1942-1945, Ursel Hochmuth, Jüdische Kultur und Zeitgeschichte
    Ursel Hochmuth
    Illegale KPD und Bewegung "Freies Deutschland" in Berlin und Brandenburg 1942-1945
    Sprache: Deutsch
    574 Seiten, Broschur
    217 Abbildungen
    20,00 €
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Titel: 1